Google peilt 100% erneuerbare Energien an

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Der US-Konzern stellte diverse Maßnahmen vor, um den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu verkleinern. Nichtsdestotrotz sind allein Googles Rechenzentren laut einer Studie der Stanford Universität (2011) für 0,01 Prozent des gesamten weltweiten Stromverbrauchs verantwortlich. 2015 habe man in etwa so viel Energie benötigt, wie ganz San Francisco.

2018 will Google das selbst gesteckte Ziel erreichen: 100 Prozent erneuerbare Energien für den Betrieb. 2015 lag der Anteil erneuerbarer Energiequellen dem Click Green Report von Greenpeace zufolge noch bei 46 Prozent. Knapp hinter Facebook mit 49 Prozent und deutlich hinter Apple mit 100 Prozent. Eine entsprechende Tendenz lässt sich im aktuellen Greenpeace Report von 2016 erkennen. Dort hat Google einen Anteil von 56 Prozent erneuerbarer Energiequellen. Mehr haben nur Facebook (67 Prozent) und Apple (83 Prozent). 

In wenigen Monaten will Google offenbar einen großen Sprung nach vorne machen. Zum Teil erzeugt das US-Unternehmen den Strom dafür selbst – aber natürlich nicht ausschließlich. So sicherte man sich beispielsweise für 12 Jahre die komplette Stromproduktion des Tellenes Windparks in Norwegen zur Versorgung der Rechenzentren in Finnland, Belgien, Irland und den Niederlanden – klingt nicht gerade nach dezentraler Energieversorgung.

Google will Müllkippen nicht belasten

Natürlich will Google auch den absoluten Stromverbrauch senken. Bislang wurde der Energieverbrauch der Rechenzentren angeblich um rund die Hälfte gesenkt. Das spart nicht nur Geld, sondern auch weiteren Bedarf neuer Energiequellen.

Zudem teilte Google mit, das Müllmanagement des Konzerns umzubauen. Dadurch sollen die Müllkippen der jeweiligen Städte und Länder nicht belastet werden. Stattdessen werden anfallende Abfälle entweder recycelt oder verbrannt. Die Hälfte der 14 Rechenzentren des Unternehmens habe dieses Ziel bereits erreicht. Darüber hinaus kündigte man an, die Fahrzeuge der Street View-Flotte künftig neben dem Fotografieren auch die Luftqualität sensorisch erfassen zu lassen.

Google ist indes weder der einzige Konzern, noch die einzige Suchmaschine, die ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren möchte. Die Suchmaschine ecosia pflanzt aus den Werbeeinnahmen beispielsweise Bäume gegen den Klimawandel. Über 15 Millionen Bäume wurden dadurch bereits gepflanzt.

Tags :Via:inhabitat.com

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