Sportwagen-Revolution? Tesla überrascht mit neuem Roadster

Tesla-Chef Elon Musk präsentiert den neuen Roadster

Vor elf Jahren stellte Tesla mit dem Elektro-Sportwagen Roadster sein erstes Serienfahrzeug vor. Gestern überraschte der Konzern im kalifornischen Hawthorne mit der Präsentation des Nachfolgemodells. Der neue Roadster soll sämtliche Serien-Sportwaren in den Schatten stellen.

Tesla Roadster

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Tesla Roadster (Bild: Tesla)

Eigentlich hätte der Elektro-Sattelschlepper Tesla Semi bei der Präsentation am gestrigen Abend die Hauptattraktion sein sollen. Doch dann stahl ein anderes Produkt dem futuristisch anmutenden Lkw – fast – die Show. “Da war noch was drin im Anhänger und wir wollten es einfach rauslassen”, sagte Musk, der mit seinem Entertainment-Talent durch den Abend führte. Was dann aus besagtem Anhänger rauskam, war der Sportwagen Roadster.

Sportwagen-Welt auf dem Kopf

Wie der Tesla Semi die Transportbranche so wird auch der Roadster die Sportwagen-Welt revolutionieren. Weniger ist für Tesla nicht drin. Angetrieben wird der Elektrowagen von drei Motoren, zwei sitzen an der Hinterachse, einer treibt die Vorderräder an. Die Fahrleistung soll alles in den Schatten stellen, was es derzeit an Sportwagen auf dem Markt gibt. In 1,9 Sekunden soll der Flitzer es von 0 auf 60 Meilen die Stunde (96 km/h) bringen und angeblich eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 250 mph (400 km/h) erreichen.

Die Batterie soll eine Reichweite von 1.000 Kilometer schaffen. Allerdings schränkte Musk ein: Diese Reichweite sei nicht bei Höchst-, sondern Normalgeschwindigkeit drin. Mit letzterem meinte der Unternehmer explizit die “Highway-Geschwindigkeit”, die in den USA je nach Bundesstaat zwischen 100 und 130 km/h liegt.

All das wird seinen Preis haben. Die Basisversion der Roadster schlägt mit 200.000 US-Dollar zu Buche. Bei einer Vorbestellung muss der Kunde eine Anzahlung in Höhe von 50.000 Dollar hinblättern. Der Wagen kommt 2020 auf den Markt.

Bild: Tesla-Chef Elon Musk präsentiert den neuen Roadster (Tesla)

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    1. Richtig Atze!
      Ich vermute aber, dass in diesem Fall selbst die Schläuche alt sind. Wir erleben hier den Anfang für das Ende.

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