“How to have …”: YouTubes Autovervollständigung verstört Nutzer

(Bild: Rego Korosi, Flickr)

Die Autovervollständigung des Videodienstes YouTube sorgt derzeit für Aufsehen. Etlichen Nutzern ist aufgefallen, dass die Funktion bei der Eingabe der Begriffsfolge "how to have" Vorschläge mit pädophilen Inhalten macht.

Dies berichtet das Magazin BuzzFeed am heutigen 27. November. Es beruft sich dabei auf die Beschwerden mehrerer Nutzer. Ihnen war aufgefallen, dass die Autovervollständigung von YouTube die Suche mit den Begriffsfolgen “how to have” mit Sätzen wie “how to have s*x with your kids” oder “how to have s*x kids” beendet.

BuzzFeed machte gestern den Test und kam zu denselben Ergebnissen. Demnach würde YouTubes Autovervollständigung die Vorschläge unabhängig von zuvor eingegebenen Suchbegriffen machen. Außerdem trete das Phänomen auch im Inkognito-Modus auf.

Problem noch nicht gelöst

Dem Magazin liegt auch eine Stellungnahme eines YouTube-Sprechers vor. Er erklärte, dass man an dem Problem arbeite und die “schrecklichen Suchvorschläge” löschen werde. Dem ist das Unternehmen tatsächlich nachgekommen, allerdings nur unzureichend. Gibt man derzeit die genannte Phrase ein, erscheint unter anderem der Vorschlag “how to have s*x for kids”

Wie BuzzFeed berichtet, könnte die Häufigkeit der weltweit ins Suchfeld eingegebenen Begriffe der Grund für das Problem sein. Ähnlich funktioniert auch der Suchalgorithmus von YouTubes Mutterunternehmen Google. Das Magazin greift die Vermutung einiger Twitter-Nutzer auf. Sie gehen davon aus, dass die Autovervollständigung des Videodienstes von einer “koordinierten Kampagne” manipuliert wurde. Demnach soll eine Gruppe von Menschen die Suchbegriffe so oft eingegeben haben, dass sie bei den Suchvorschlägen ganz oben erscheinen.

Bild: Screeenshot via BuzzFeed

Bild: Screeenshot via BuzzFeed

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