Honor V10 im Hands On – rahmenlos und intelligent

Honor-V10-Frontkamera

Wie bereits von verschiedensten Quellen vermutet wurde, hat Honor am Dienstag nicht nur das Honor 7X, sondern auch das Honor V10 vorgestellt. Wir waren beim Launch-Event in London und haben uns angehört was das Honor View 10 zum neuen Must-Have-Flagship machen soll.

Honor V10

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Honor V10 - im Hands on (Bild: Ubergizmo)

Honor V10 im Hands On

Spezifikationen

  Honor V10
Display 5,99 Zoll, FHD+ FullView Display
Prozessor Huawei KIRIN 970 AI Prozessor, Octa-Core (4*2.36 GHz+4*1.8 GHz)
Arbeitsspeicher 6 GB RAM
Speicher 128 GB (um 256GB erweiterbar via Micro SD)
Android-Version Android 8.0 Oreo mit Honor eigenem Interface EMUI
Kamera hinten
  • 20 MP Monochrom
  • 16 MP RGB
  • Blende: f/1.8
Kamera vorne
  • 13 MP
  • Blende: f/2.0
Akku
  • 3.750-mAh-Akku
  • Bis zu 50% Ladung nach nur 30 Minuten Ladezeit
Maße 157mm(L) x 74.98mm(B) x 6.97mm(T), Gewicht: Ca.172g
Gewicht Ca.172g
USB USB Type-C
Farben Navy Blue und Midnight Black
Preis (64GB) 499 Euro

Erster Eindruck

Auf den ersten Blick gefällt das Smartphone sofort. Das Honor V10 kommt zu uns nach Deutschland leider nur in Blau (Navy Blue) und Blau (Midnight Black) Andere Farben wie beispielsweise das feurige Rot, das auf dem asiatischen Markt angeboten wird, wird es bei uns leider nicht geben – Schade!

Neben USB-C über den sich das Handy auch per Supercharge aufladen lässt verfügt das Honor V10 auch über einen Klinkenanschluss. Das ist in der Klasse der Smartphones ein langsam aussterbendes Feature, da immer mehr Hersteller mittlerweile auf den 3,5mm Anschluss verzichten.

Einen anderen Trend der bei Flagships Einzug gehalten hat macht Honor jedoch nicht mit: Wireless charging. Dafür kann das Honor V10 per USB-C via „Honor Supercharge“ innerhalb von 30 Minuten zur Hälfte geladen werden

Display

Das neue V10 ist mit einem randlosen 18:9 Bildschirm ausgestattet. Dadurch hat es Honor geschafft, ein fast 6 Zoll großes Display in ein sehr kompaktes Gehäuse einzubauen.
Gleichzeitig ist es trotz der verfügbaren Bildfläche auch gut einhändig zu bedienen.

Smartes Smartphone

Im Fokus der Veranstaltung stand nicht allein die Hardware, sondern die Kombination aus Hardware, Software und künstliche Intelligenz. Honor baut in das V10 neben der CPU und GPU noch eine NPU ein: Dieser Neuralprozessor soll das Smartphone intelligenter machen. Er übernimmt diverse Funktionen die dem Nutzer im täglichen Leben mit dem Smartphone unter die Arme greifen soll.

Dazu gehören unter anderem intelligente Benachrichtigungen. Ein anderes pfiffiges Feature das die NRU ermöglicht sind die automatische Displayrotation in Abhängigkeit davon wie der User auf den Bildschirm schaut und das Außerkraftsetzen der Stromspareinstellung, wenn der Nutzer gerade etwas auf dem Display liest. Das Honor V10 erkennt also, dass der Bildschirm noch nicht ausgeschaltet werden soll.

Ob diese smarten Features wirklich funktionieren wie angepriesen und ob und wie lernfähig die AI des Honor V10 wirklich ist wird erst der Test zeigen.

Sound

Die Lautsprecher haben wir auch schon in Aktion erleben können. Auch wenn Smartphone Lautsprecher bauartbedingt nur schwer dedizierte Lautsprecher ersetzen können hat Honor uns ein interessantes Feature gezeigt: Man kann ein V10 mit mehreren seiner Artgenossen koppeln die ihren Ton synchronisieren. Wir finden das ein lustiges Feature, ob das auch in der Praxis so gut funktioniert muss sich in der Praxis zeigen.

Dual Kamera

Auch die Kamera profitiert von den bereits angesprochenen AI Features. Es gibt im V10 einen intelligenten und lernenden Auto-Modus für die Kamera des Handys. Dieser analysiert welches Objekt fotografiert werden soll. Je nachdem ob es dann eine Blumenvase, ein Tier oder ein Mensch ist, passt die AI die Einstellungen der Kamera entsprechend an.

Auch identifiziert die Foto-App sich bewegende Körperteile oder Gegenstände und soll so in der Lage sein Bilder ohne Bewegungsunschärfe aufzunehmen. Zudem kann die Kamera ohne Selfiestick gute Selbstporträts aufnehmen, da der Auslöser auch über Gestensteuerung ausgelöst werden kann.

Ein weiteres Gimmick ist die automatische Übersetzung über die Kamera. Texte in Fremden Sprachen sollen so live im Bild übersetzt werden. Das ist an sich zwar keine Weltneuheit, aber dennoch ein schönes Feature, dass durch AI-Unterstützung besser und schneller sein soll als bei der Konkurrenz.

Preis und Verfügbarkeit

Das Honor V10 soll ab Januar 2018 im Shop des Herstellers (store.hihonor.com) und bei Teilnehmenden Partnern bestellbar sein. Mit einem UVP von 499€ unterbietet Honor die Android-Konkurrenz im Flagship-Markt deutlich. Zudem erscheint der Preis fast schon zu niedrig, wenn man sich die verbaute Hardware vor Augen führt.

Ob Honor mit dem Honor V10 ein Gerät im Portfolio hat, das eine echte Alternative zu seinen Konkurrenten mit fast doppelt so hohem Preis haben, werden wir in einem detaillierten Test im kommenden Jahr beleuchten.

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