iPhone X verkauft sich schlechter als gedacht

iPhone X (Bild: Apple)

Marktanalysten zufolge verkauft sich das iPhone X schlechter als gedacht. Apple hat zwar keine Zahlen veröffentlicht. Das Analyseunternehmen Sinolink Securities Co. geht aber in einem Bericht davon aus, dass Apple circa 35 Millionen Einheiten des iPhone X innerhalb der ersten 30 Tage nach dem weltweiten Verkaufsstart absetzen konnte. Das seien 10 Millionen weniger Geräte als erwartet.

Im kommenden Quartal, also in den ersten drei Monaten des nächsten Jahres, soll der Absatz den Schätzungen von FL Warren Capital LLC zufolge sogar auf 25 Millionen Geräte fallen. Der Analyst beruft sich bei seinen Zahlen auf reduzierte Bestellungen Apples bei den Zulieferern für das iPhone X.

Damit machte das iPhone X bisher geschätzte 30 Prozent der iPhone-Verkäufe aus, seit es auf dem Markt ist. Das iPhone 8 stellte dagegen im gleichen Zeitraum 23 Prozent der verkauften Geräte, das iPhone 8 Plus noch einmal 17 Prozent. Das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus machen Schätzungen zufolge noch einmal 20 Prozent der Verkäufe aus. Der Rest entfällt auf das iPhone SE und die beiden Versionen des iPhone 6s, die Apple auf seiner Webseite weiterhin verkauft.

Ist das iPhone X einfach zu teuer?

Über die genauen Gründe für diese Verteilung kann nur spekuliert werden. Wahrscheinlich ist das Smartphone aber einfach zu teuer. Das Gerät kostet in der günstigsten Version mit 64 GB Speicher 1.149 Euro. Die Variante mit 256 GB kostet 1.319 Euro. Das iPhone 8 kostet mindestens 799 Euro und in der teuersten Version 969 Euro. Das iPhone 8 Plus ist zwar mit 256 GB für 1.079 Euro fast so teuer wie das iPhone X. Mit 64 GB Speicher ist es aber mit 909 Euro wohl noch einigermaßen bezahlbar. Dazu kommt, dass das iPhone X keinen Homebutton und auch keinen Fingerabdruck-Scanner mehr besitzt, sondern auf eine Gesichtserkennung setzt. Viele Nutzer wollen aber den physischen Homebutton nicht missen.

Tags :Quellen:Bloomberg

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