Apple bietet Ausgleich für iPhone-Akku-Skandal an

iPhone 7 (Bild: Apple)

Apple hat sich in einem öffentlichen Brief zum Akku-Skandal beim iPhone geäußert. Darin entschuldigt sich das Unternehmen für das „Missverständnis“. Gleichzeitig bietet Apple eine gewisse Entschädigung für betroffene Nutzer an.

Wer ein iPhone 6 oder ein neueres Smartphone von Apple besitzt, kann die Batterie des Telefons von Apple tauschen lassen. Für diese Wartung verlangt Apple dann nur 29 US-Dollar. Regulär kostet dieser Austausch 79 US-Dollar. Das Angebot gilt vom Januar 2018 bis zum Dezember 2018. Weitere Details sollen folgen. Denn unklar ist bisher, ob dieses Angebot weltweit umgesetzt wird.

Die Firma erklärt im Brief auch die Gründe für diese Entscheidung. So kann es bei iPhones bereits nach einigen Monaten dazu kommen, dass der Akku nicht mehr unter allen Umständen den Strom liefert, den das Smartphone gerade braucht. Die Folge ist, dass sich das Telefon abschaltet, um keine weiteren Schäden davon zu tragen – vor allem bei extremen Temperaturen.

Apple erhielt gutes Feedback für die Drosselung

In der Folge entschloss sich das Unternehmen mit dem Update auf iOS 10.2.1 dazu, bei iPhones mit so einem Akku den Prozessor zu drosseln. Daraufhin schalteten sich iPhones weniger häufig ab. Die Rückmeldungen über diese Maßnahme seien überwiegend positiv gewesen. Auch wenn vielen Nutzern nicht klar gewesen sein dürfte, was sie hier für einen Handel eingegangen sind: nämlich stabileres Telefon für weniger Leistung. Also führte das Unternehmen diese Drosselung mit iOS 11.2 auch für das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus ein.

Das Unternehmen will von Software-Änderungen dieser Art in Zukunft nicht absehen, sondern sie besser kommunizieren. Auch von einer Rücknahme der aktuellen Drosselungen ist in dem Brief keine Rede.

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