Jungfernflug: Trägerrakete Falcon Heavy von SpaceX hebt Ende Januar ab

Animation des Starts der Trägerrakete Falcon Heavy von SpaceX

Nach mehreren Terminverschiebungen steht Start der Falcon Heavy endlich kurz bevor. Die Schwerlast-Trägerrakete des Weltraumunternehmens SpaceX soll noch Ende dieses Monats abheben.

Wie Firmenchef Elon Musk auf seinem Profil des sozialen Netzwerks Instagram schreibt, wird die Trägerrakete Ende Januar von der gleichen Rampe starten wie die legendäre Apollo 11 Raumfahrtmission im Juli 1969. Damals hatten die drei US-Astronauten Neil Armstrong, Edwin “Buzz” Aldrin und Michael Collins unter der Raumfahrtbehörde NASA den ersten bemannten Flug zum Mond absolviert. Vor dem Start stünden nächste Woche einige Triebwerkstests an, so Musk, bei denen alle 27 Triebwerke der Falcon Heavy gleichzeitig gezündet würden.

Die Falcon Heavy sollte bereits in 2013 ihren ersten Weltraumflug absolvieren. Aufgrund von Produktionsverzögerungen war der Start immer wieder verschoben worden. Bei der Trägerrakete handelt es sich um die weltweit größte ihrer Art. Bei niedrigen Erdumlaufbahnen kann sie bis zu 64 Tonnen Nutzlast transportieren. Bei einem Mondflug schafft die Falcon Heavy 13 Tonnen.

Drei Mal stärker als die Falcon 9

Die Trägerrakete ist eine modifizierte Version der leichteren Falcon 9. Mit ihren 27 Triebwerken hat sie eine dreifach größere Schubkraft. Geplant sind mit ihr unbemannte und bemannte Missionen. Unter anderem sollen mit der Rakete Satelliten sowie das Raumschiff Dragon in den Weltraum befördert werden. Ende dieses Jahres sollen die ersten Weltraumtouristen abheben. Die namentlich nicht bekannten Amateur-Astronauten werden dann eine Mondumrundung absolvieren.

Beim Demonstrationsflug Ende Januar ist Teslas Roadster an Bord der Falcon Heavy. Der Elektro-Sportwagen wird in die Umlaufbahn des Mars’ geschickt. Beim Raketenstart soll der Song “Space Oddity” von David Bowie laufen.

Bild: Animation des Starts der Trägerrakete Falcon Heavy von SpaceX (Screenshot via YouTube/SpaceX)

Tags :Quellen:Instagram /Elon Musk

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