Jeff Bezos spendet 33 Millionen Dollar für Dreamer-Stipendien

Amazon-Chef Jeff Bezos

Amazon-Chef Jeff Bezos und seine Frau MacKenzie lassen der Organisation The Dream.US 33 Millionen US-Dollar zukommen. Mit dem Geld soll in den USA den Nachkommen illegaler Einwanderer die Ausbildung ermöglicht werden.

Wie The Dream.US in einer Pressemitteilung berichtet, haben Bezos und seine Ehefrau dem Stipendien-Programm 33 Millionen Dollar gespendet. Das sei der größte Betrag, den die Organisation jemals erhalten habe. Damit könnten vier Jahre lang die Ausbildungskosten von 1.000 so genannter Dreamer finanziert werden.

In einer Stellungnahme sagte Bezos, dass er selbst das Kind eines Einwanderers sei. Der Vater des Unternehmers war Anfang der 1960er Jahre mit 16 Jahren im Rahmen der so genannten “Operation Pedro Pan” (Peter-Pan-Operation) in die USA gekommen. Damals waren rund 14.000 Jugendliche im Zuge des politischen Umsturzes durch die Kommunisten von Kuba in die Vereinigten Staaten geflohen.

“Mein Vater landete alleine in diesem Land, ohne ein Wort Englisch sprechen zu können”, sagte Bezos. Mit Verstand, Entschlossenheit und der Hilfe einiger Organisationen sei er zu einem hervorragenden Bürger geworden, so der Unternehmer. Noch heute sei sein Vater dem Land dankbar, das ihn in vielerlei Hinsicht gesegnet habe.

Trump hat es auf die Dreamer abgesehen

Als Dreamer (Träumer) werden den USA die Nachkommen illegaler Einwanderer bezeichnet. Im Jahr 2012 rief der damalige US-Präsident Barack Obama per Dekret das Programm Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA) ins Leben, mit dem den rund 800.000 Dreamern eine begrenzte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis ermöglicht wurde. Obamas Nachfolger Donald Trump erklärte im September letzten Jahres das Dekret für ungültig. Ein Bundesrichter in San Francisco blockierte Anfang Januar Trumps Entscheidung und verlängerte das Programm bis mindestens zum 5. März.

Bild: Amazon-Chef Jeff Bezos (Amazon)

Tags :Quellen:The Dream.US

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