Apples Siri-Lautsprecher HomePod erscheint Anfang Februar

(Bild: Apple)

Es hatte sich mit der Zulassung des HomePod durch die US-Behörde Federal Communications Commission vor wenigen Tagen angekündigt. Nun hat Apple den Termin für den Verkaufsstart des smarten Lautsprechers bekanntgegeben. Deutsche Kunden müssen etwas länger warten als etwa die US-amerikanischen.

Wie Apple in der gestern veröffentlichten Pressemitteilung schreibt, ist der HomePod in den USA, Großbritannien und Australien ab 9. Februar im Handel erhältlich. Hier könne der Lautsprecher ab kommenden Freitag, den 26. Januar online bestellt werden.

Deutsche Kunden müssen sich ein wenig länger gedulden. Laut Apple erscheint der HomePod hierzulande und in Frankreich erst im Frühling. Den genauen Termin nannte der Hersteller nicht. Auch über weitere Länder, in denen das Gerät erscheinen könnte, verschwieg sich Apple.

Der HomePod sollte ursprünglich in der Vorweihnachtszeit in den Handel kommen. Mitte November hatte der Konzern erklärt, dass das Gerät noch nicht fertig sei, weshalb sich der Launch auf Anfang 2018 verschieben würde. Vorgestellt hatte Apple den HomePod im Juni 2017 auf der Entwicklerkonferenz WWDC.

Dichtgedrängter Lautsprecher-Markt

Mit seinem ersten smarten Lautsprecher wagt sich Apple in einen Markt, auf dem sich bereits mehrere Konkurrenten tummeln. Losgelöst wurde der Trend im Jahr 2014 mit Amazons Echo, der mit der hauseigenen Sprachassistentin Alexa funktioniert. Zwei Jahre später brachte Google seinen Lautsprecher auf den Markt. Der Google Home ist mit dem Sprachassistenten Google Assistent verknüpft und wird gerne mit “Ok Google” angesprochen. Aber auch High-Tech-Firmen wie Microsoft und Samsung wollen in dem Marktsegment mitmischen.

Der HomePod ist mit der Sprachassistentin Siri ausgestattet, die auch nicht vorprogrammierte Befehle bis hin zu umgangssprachlichen Formulierungen erkennen kann. Neben der Musiksteuerung aus dem Portfolio von Apples Musik-Streamingdienst Apple Music kann Siri auch allgemeine Fragen aus Themenbereichen wie Nachrichten, Sportergebnisse und Wetterbericht beantworten. Nicht zuletzt ist der HomePod mit Apples HomeKit-Geräten verknüpft, sodass man mit dem Lautsprecher etwa die Rollläden, die Heizung oder das Licht in der Wohnung steuern kann.

Besserer Sound als die Konkurrenz?

Von der Konkurrenz will sich Apple vor allem mit der Klangqualität seines Lautsprechers absetzen. Der HomePod ist mit einem Subwoofer und sieben Boxen ausgestattet, die für einen dynamischen Stereo-Sound sorgen sollen. Mit 349 Dollar in den USA ist das Produkt des iPhone-Herstellers allerdings deutlich teurer als die der Marktführer. Amazons Echo zum Beispiel schlägt mit gerademal 100 Euro zu Buche, der Echo Plus ist für 150 Euro zu haben und der Mini-Lautsprecher Echo Dot kostet gerademal 50 Euro. Googles Home ist mit 150 Euro ebenfalls vergleichsweise recht erschwinglich.

Apple HomePod

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Apple HomePod (Bild: Apple)
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