CES 2018: Sony stellt neue, günstigere Soundbars vor

(Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Vor rund einem Jahr hatte Sony seine erste Dolby Atmos-Soundbar HT-ST500 vorgestellt und jetzt zwei weitere Versionen auf der CES 2018 nachgeschoben. Die neuen Soundbars mit virtuellem Raumklang heißen HT-Z9F und HT-X9000F, sind günstiger und sollen Atmos-Klang ohne Deckenreflexion liefern.

Dolby hat auf der diesjährigen CES bekannt gegeben, dass sie eine Menge Partnerschaften mit Herstellern von Unterhaltungselektronik eingegangen sind und dazu gehört natürlich auch wieder Sony. Die erweitern ihre Atmos-zertifizierte Produktpalette um ein paar Modelle, zu denen die Soundbars mit den einprägsamen Namen HT-XF9000 mit 2.1 Kanälen sowie die HT-ZF9 mit 3.1 Kanälen gehören.

(Quelle: Sony)

Dank einer neuen Engine soll keine Deckenabstrahlung mehr für Raumklang notwendig sein (Quelle: Sony)

Raumklang ohne Deckenreflexion

Der Audiofachmann wird wissen, dass das “.1” für den Subwoofer steht, der relativ frei im Raum platziert werden kann, um für den passenden Bass zu sorgen. Für den Raumklang zeichnen sich dann die Soundbars auf der TV-Bank verantwortlich, die euch dank Sonys neuer Vertical Sound Engine vom Sessel in die Soundkulisse eures Films holen.

Die HT-ST5000 aus dem letzten Jahr nutzte dazu noch mehrere nach oben schallende Speaker, die dann von der Decke auf euch abstrahlen und entsprechend für Raumklang sorgen. Mit der neuen Engine ist das offenbar nicht mehr nötig und grenzt im Grunde an Hexereien, für die man im Mittelalter vermutlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden wäre.

HT-XF9000 mit Dolby Atmos und DTS:X

Auch wenn der Klang der Soundbars vermutlich nicht ganz so glasklar klingen wird, wie mit dedizierten “echten” Lautsprechern, ist die Einrichtung solcher Systeme natürlich deutlich komfortabler und dürfte für die meisten soundtechnsich auch vollkommen ausreichen. Erfreulich ist ausserdem, dass Sony wohl bei der HT-XF9000 wie auch bei der HT-ZF9 unter dem Preis der letztjährigen Variante liegt.

(Quelle: Sony)

Per Bluetooth kann die Soundbar natürlich auch angesteuert werden (Quelle: Sony)

Die HT-X9000F wird für rund 500 Euro erhältlich sein und unterstützt neben Dolby Atmos auch den Konkurrenzstandard DTS:X, hat zwei HDMI-Eingänge, kann per Bluetooth angesteuert werden und Zweikanalton auf virtuelle 7.1 aufpimpen (Upmix).

Die HT-ZF9 bringt zusätzliche Features mit

Mit einem Lautsprecher mehr kommt dagegen die HT-ZF9, die im Grunde alle Features der HT-X9000F mitbringt und ausserdem einen Ausgang für 4K HDR Passthrough und Dolby Vision verbaut hat. Wer das nicht braucht, kann die Soundbar für maximale mögliche Kabelfreiheit auch per Bluetooth mit dem Fernseher koppeln.

Die HT-ZF9 hat darüber hinaus ein WLAN-Modul, so dass ihr eure Inhalte auch per Chromecast auf den Lautsprecher schicken könnt und mit dem Google Assistant sowie Spotify Connect arbeitet das gute Soundstück auch noch zusammen. Und wer noch ganz oldschool ist, kann sogar einen USB-Stick mit total legal beschaffter Musik anschließen.

Diese zusätzlichen Features machen die HT-ZF9 gegenüber der HT-X9000F ein bisschen teurer und werden sie rund 800 Euro kosten lassen. Der Sound dürfte dank dem zusätzlichen Lautsprecher und besserer Treiber aber vermutlich auch besser sein.

Beide Varianten sollen noch im Frühjahr 2018 erscheinen und werden designtechnisch auf Sonys OLED- und LCD-Fernseher abgestimmt sein.

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