Explodierende AirPods? Apple untersucht einen Fall aus Florida

Explodierende High-Tech-Geräte kennen wir zuhauf. Stichwort: Samsung Galaxy Note 7. Aber auch Apple-Geräte sind nicht frei von Überhitzungserscheinungen. Offenbar scheinen auch einige AirPods des Elektronikkonzerns von dem Problem betroffen zu sein, wie ein US-Nutzer am eigenen Leib oder besser: in den eigenen Ohren erfahren hat.

Dabei handelt es sich um einen Mann aus Florida. Er habe beim Sport in einem Fitnessstudio Musik gehört, als aus dem rechten Ohrstöpsel plötzlich Rauch entstieg, wie er dem Lokalsender WFLA -TV mitteilte. Er hätte es rechtzeitig geschafft, die AirPods aus seinen Ohren zu nehmen.

Anschließend entfernte er sich, um Hilfe zu holen. Als er zurückkehrte, bemerkte er, dass das Gehäuse eines AirPods aufgeplatzt war. Zudem wies der Ohrstöpsel Brandspuren auf. Der Mann kam mit einem Schrecken davon.

Apple hat sich bereits eingeschaltet. Der Hersteller hat sich mit dem Besitzer der AirPods in Verbindung gesetzt und versprach, den Vorfall zu untersuchen.

AirPods: Erster Vorfall dieser Art

Die AirPods kamen vor rund einem Jahr in den Handel. Die Kopfhörer sind kabellos, stattdessen ist jeder der Stöpsel mit einem Akku ausgestattet. Beschwerden über sich erhitzende Geräte hat es bis zum Florida-Fall nicht gegeben.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Apple-Gerät aufgrund eines überhitzten bzw. entflammten Akkus in die Schlagzeilen geriet. Anfang Januar war bekanntgeworden, dass ein Apple-Store in Zürich evakuiert werden musste, nachdem ein iPhone zu qualmen begann.

Tags :Quellen:WFLA -TV

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