Klingt wie eine Eins – Der Sonos One im Kurztest

(Quelle: Übergizmo / Daniil Matzkuhn)

Wer als Freund des guten Klangs den Namen “Sonos” hört, dürfte seine Ohren spitzen wie Legolas oder Spock. Seit Jahren gilt das Unternehmen als exzellenter Produzent von Lautsprechern im Heimbereich und der neue Sonos One reiht sich da perfekt ins Portfolio ein. Wir haben das Update zum kleinsten Sprössling der Produktfamilie kurz getestet.

Sonos One Review

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Sonos One
(Quelle: Übergizmo / Daniil Matzkuhn)

Vom Design her sieht der Sonos One seinem Vorgänger PLAY:1 auf den ersten Blick zum verwechseln ähnlich. Sonos ist sich seinem modernen und minimalistischen Design treu geblieben und hat beim One äußerlich ein bisschen was an der Farbe des “Grills” und der Verarbeitung getan. Etwas auffälliger ist dagegen die Änderung des Bedienkonzepts auf der Oberseite des Lautsprechers. Statt physischer Buttons gibt es jetzt ein Touchpanel, was das gute Stück noch ein bisschen edler wirken lässt.

Exzellenter Klang mit Alexa-Unterstützung

Zum Klang muss man im Grunde nicht mehr viel sagen, denn der ist bei sämtlichen Sonos-Geräten astrein. Saftige Bässe, klarer und verzerrungsfreier Klang auch bei hoher Lautstärke, Spotify Connect und die Möglichkeit den Sonos One mit anderen Lautsprechern des Herstellers intelligent (sprich für echten Raumklang) zu koppeln, lassen im Grunde keine Wünsche nach zusätzlichen Features mehr offen. Ausser vielleicht einen: Sprachsteuerung.

(Quelle: Übergizmo / Daniil Matzkuhn)

Die Bedienung erfolgt beim Sonos One über eine Touch-Oberfläche (Quelle: Übergizmo / Daniil Matzkuhn)

Und genau dieses Feature ist es, das den Sonos One im Grunde von seinem Vorgänger unterscheidet. Während momentan nahezu jeder Hersteller von Lautsprechern Sprachassistenten in seine Geräte integriert, hält sich hier auch Sonos nicht zurück und setzt noch einen drauf. Die meisten Geräte bringen entweder Alexa oder den Google Assistant mit (und *hust* Cortana). Bei Sonos gibts dagegen einfach beide Quasselstrippen, wenn auch Googles Variante erst im Laufe des Jahres per Software-Update nachgeliefert wird.

Multiroom, Spotify und mehr

Für mich persönlich macht die Integration beider Sprachassistenten den Lautsprecher im Grunde perfekt. Ihr spart euch die Anschaffung eines Google Home oder eines Echo und habt zusätzlich wirklich geilen Sound, den ihr nach und nach erweitern und in mehreren Räumen zusammenkoppeln könnt (Multiroom). Sonos lässt sich die Integration der Sprachsteuerung zwar mit 50 Euro mehr als für den PLAY:1 bezahlen, darf dies aber aufgrund seiner gut gepflegten Produktlinie und der Zusammenarbeit aller PLAY-Lautsprecher auch durchaus tun. Und nein, auch der Sonos One ist nicht Bluetooth-fähig, sondern bezieht seine Musik per Ethernet oder WLAN. Die schlechtere Musikqualität über Bluetooth dürfte der Grund für Sonos gewesen sein, den Funkstandard auch weiterhin nicht zu integrieren.

(Quelle: Übergizmo / Daniil Matzkuhn)

Der Sonos One hat Alexa integriert… und sieht schicker aus (Quelle: Übergizmo / Daniil Matzkuhn)

Dafür gibts dann eben auch ein Premium-Produkt, das mit etwas über 200 Euro dann immer noch deutlich günstiger ist, als Apples gerade erschienener HomePod. Der klingt zwar ähnlich gut, nutzt aber leider nur Siri, die im Rennen um den besten Sprachassistenten nun mal ganz weit hinten liegt. Zudem spielt der HomePod nur Musik von Apple Music ab – Spotify gibts leider nicht. Diese selbstverständlichen Features bringt der Sonos One natürlich mit und unterstützt dazu rund 80 weitere Musikdienste.

Fazit

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Wie auch schon die Playbase von Sonos, überzeugt auch der Sonos One auf ganzer Linie. Sound- und designtechnisch ähnelt der Speaker seinem Vorgänger PLAY:1, hat aber kleinere, sinnvolle Verbesserungen. Vor allen Dingen die Integration von Alexa (und bald dann Google Assistant) macht den Sonos One zum perfekten Lautsprecher, der für das Smart Home gerüstet ist und quasi den Echo gleich mitbringt.

Wer zudem überlegt in ein Ökosystem von Lautsprechern zu investieren, das sich leicht erweitern und einfach zur Surround Sound-Anlage ausbauen lässt, wird momentan vermutlich keine qualitativ bessere Lösung finden. Die ist übrigens entweder in schwarz oder weiß zu haben und kostet 229 Euro.

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