MWC 2018: BMW zeigt autonomen i3

BMW i3 MWC 2018

Auf dem MWC 2018 zeigte BMW einen neuen alten Bekannten - den i3. Das Besondere: Der Fahrer muss nicht einmal hinter dem Steuer sitzen.

MWC 2018: BMW zeigt autonomen i3

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Mit dem BMW i3 auf autonomer Probefahrt
(Bild: Daniil Matzkuhn / Ubergizmo)

BMW stellt auf dem Mobile World Congress 2018 einen BMW i3 vor, der selbstständig fahren kann, ohne dass ein Fahrer ständig eingreifen muss. Für den Straßenverkehr ist so etwas noch nicht zugelassen. Hier bietet BMW nicht einmal ein autonomes Fahren in niedrigerer Stufe an, doch das soll sich 2021 ändern, wenn der BMW iNext auf den Markt kommt.

Realität vs. Zukunftsmusik – das hat BMW vor

BMW zeigt auf dem diesjährigen Mobile World Congress, wie autonomes Fahren mit Elektroautos künftig aussehen soll. Der sogenannte iNext soll im Jahr 2021 auf den Markt kommen und als erstes Elektroauto von BMW in Serie hochautomatisiert und voll vernetzt fahren. Heute bietet BMW nur Fahrerassistenzsysteme an, bei denen der Fahrer stets die volle Verantwortung trägt.

Ab Level 3 ist eine Teilung der Verantwortung für die Fahrzeugsteuerung zwischen Fahrer und Fahrzeug möglich. Der Fahrer kann sich während einer hochautomatisierten Fahrt im gleichgerichteten, vom Gegenverkehr abgegrenzten Straßenverkehr über einen längeren Zeitraum beschäftigen oder entspannen. Die Augen schließen darf er nicht, da er weiterhin in der Lage sein muss, die Fahraufgabe, nach Aufforderung durch das System, innerhalb einer angemessenen Zeit (einige Sekunden) wieder zu übernehmen.

Ab Level 4 nennt sich die Technik vollautomatisiertes Fahren. Das soll auch im Stadtverkehr möglich sein, wobei der Fahrer der Fahrt auf langen Strecken gegebenenfalls schlafen. Wesentlicher Unterschied zu Level 3: deutlich ausgedehnteres Zeitintervall bis zur erneuten Übernahme des Steuers. Bei Level 5 heißt es: Lenkrad und Pedale sind überflüssig, das Fahrzeug fährt immer selbst.

Showcase zeigt Fahrer auf der Rückbank

Im Showcase wird ein BMW i3 per Smartphone App angefordert, fährt leer zum Nutzer und holt diesen dann ab und fährt zum Ziel. Die Zugangsauthentifizierung zum Fahrzeug erfolgt über das Smartphone oder über ein Außendisplay, wo unter anderem auch der Gast namentlich begrüßt wird. Dieses Display ermöglicht es, zusätzlich zur Smartphone App, die Fahrzeugtüren über eine Touch-Eingabe zu entriegeln.

Während der Fahrt wird der Gast durch ein Entertainment System unterhalten. Die Zieladresse wird über die Smartphone App an das Fahrzeug übertragen. Auf dem Fahrersitz sitzt niemand. Die Fahrt geht übrigens erst los, wenn alle Insassen angeschnallt sind. Nach Erreichen des Ziels, verschließt der Gast das Fahrzeug am Außendisplay und es parkt daraufhin selbstständig.

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