Uber-Chef nennt Diesel-Fahrverbots-Urteil „Warnschuss“ und sieht Vorteile

Nachdem der Weg für Diesel-Fahrverbote nun offen ist, wittern alternative Mobilitätsanbieter Morgenluft. So auch Uber.

Christoph Weigler, Deutschland-Chef des Fahrdienstleisters Uber, wirbt nach dem Fahrverbots-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts für Gesetzeslockerungen für neue Mobilitätskonzepte. „Das Urteil ist ein Warnschuss“, sagte Weigler dem Handelsblatt. „Es müssen nun dringend die Weichen für die Mobilität der Zukunft gestellt werden“, forderte er. Die Entwicklung umweltfreundlicher Antriebstechnologien sei dabei nur ein Baustein.

„Digitale Mobilitätskonzepte wie Pooling können schnell spürbare Effekte erzielen, indem sie Mobilität effizienter machen. Dafür müssen jedoch vorher die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden“, so Weigler.

Der US-amerikanische Fahrdienstleister ist in seinem Heimatland erfolgreich, macht in Deutschland aufgrund rechtlicher Restriktionen aber kaum Umsatz. Das Unternehmen will nun das sogenannte Pooling, also die Vermittlung von Fahrgemeinschaften, als Geschäftsmodell in deutschen Städten vorantreiben. Allerdings scheitert das Unternehmen bisher an den deutschen Gesetzen, die das verhindern.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte am Dienstag den Weg für Fahrverbote für Diesel-Autos in deutschen Städten frei gemacht. Wenn die Luft nicht anders sauberer werde, seien Fahrverbote als letztes Mittel zulässig, urteilte das Gericht.

Tags :
  1. Über das Dieselfahrverbot freut sich der Onlinehandel. Dann fährt keiner mehr in die Innenstädte und die letzten Einzelhändler machen dann die Türen zu. Wie nehmen das zum Anlass unseren Schlüsseldienst in Köln kompl. auf E-Smarts umzustellen

  2. Klare Vorteile!
    Den die lästige veraltete Konkurrenz der Taxifahrer die fast alle mit Diesel fahren, wird so schneller von der Straße gefegt…

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising