Schönling: Elektro-Porsche Mission E Cross Turismo vorgestellt

Porsche kann auch Elektro und zeigt auf dem Genfer Automobilsalon die Studie eines SUV, das sportlich aussieht, schnell ist und eines ganz sicher nicht vermissen lässt: Das typische Porsche-Feeling.

Der Porsche Mission E Cross Turismo ist ein Viertürer, doch wer hier einen auf Elektro getrimmten Macan oder Cayenne vermutet, irrt sich. Das neue Auto wurde von Grund auf neu konzipiert.

Zu den Neuigkeiten gehört außer der elegant geschwungenen Karosserie mit Offroad-Elementen ein neues Anzeige- und Bedienkonzept mit Touch-Screen und Blicksteuerung. Das 4,95 Meter lange Konzeptfahrzeug mit Allradantrieb verfügt über eine 800-Volt-Architektur und ist für das Laden am Schnellladenetz vorbereitet. Außerdem lässt es sich via Induktion, am Lade-Dock oder am Porsche-Heimenergiespeicher aufladen.

Mission E Cross Turismo

Mission E Cross Turismo

Zwei permanent-erregte Synchronmotoren (PSM) mit einer Systemleistung von mehr als 600 PS (440 kW) beschleunigen den Mission E Cross Turismo in weniger als 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in unter zwölf Sekunden auf 200 km/h.

Porsche hatte schon einmal eine Elektrostudie gezeigt – den Mission E. Der erschien zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2015 und wird jetzt wirklich gebaut. Das könnte beim E Cross Turismo auch so sein.

Ein markantes Gestaltungsmerkmal sind die vertikalen Lufteinlässe in der Front, die so genannten Air Curtains. Weiteres stilistisches Highlight sind die Matrix-LED-Scheinwerfer. Das Crossover-Modell wendet sich an aktive Menschen, die ihre Freizeit gerne mit Sport oder anderen Outdoor-Aktivitäten verbringen. Dabei profitieren die Passagiere von der Variabilität des 1,42 Meter hohen Viersitzers: So ist in die Lehnen der beiden Einzelsitze im Fond eine Durchlade integriert. Diese lässt sich zum Beispiel für Skier nutzen. Die Lehnen selbst sind klappbar.

Mission E Cross Turismo

Mission E Cross Turismo

Das freistehende Kombiinstrument im Inneren ist gebogen und zum Fahrer hin ausgerichtet. Es umfasst drei kreisförmige Anzeigegrafiken als TFT-Bildschirme, die auf Blicke reagieren. Zukunft pur: Wir sind nur gespannt, wieviel davon in die Serie übernommen wird. Denn wir sind uns ganz sicher: Das Auto wird gebaut.

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