Spotify strebt bis Ende des Jahres 200 Millionen Nutzer an

(Bild: Gizmodo)

Spotify hat wenige Tage vor dem Börsengang in die Zukunft geschaut und eine Prognose zu seiner geschäftlichen Entwicklung abgegeben. Der Streaming-Dienst erwartet bis Ende dieses Jahres einen massiven Nutzerzuwachs. Schwarze Zahlen wird das Unternehmen bis dahin aber noch immer nicht geschrieben haben.

Spotify rechnet, dass die Zahl seiner Nutzer bis Ende 2018 auf 200 Millionen wachsen werde. Davon würden 92 bis 96 Millionen zahlende Kunden sein. Ende letzten Jahren hatte der Streaming-Dienst insgesamt rund 159 Millionen Nutzer und etwa 71 Millionen Abonnenten. Der schwedische Konzern bietet zwei Nutzungsvarianten seiner Musikplattform an. Die kostenlose Option ist werbefinanziert. Für den Premiumzugang zahlen die Abonnenten eine monatliche Gebühr.

Auch dank des Nutzeranstiegs will Spotify den Umsatz bis Jahresende auf 5,3 Milliarden Euro steigern. Das entspräche einem Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als das Unternehmen 4,1 Milliarden Euro erwirtschaftet hatte. Auch das war ein Trend nach oben, genauer: eine Wachstumssteigerung um 39 Prozent.

Soweit die guten Nachrichten, nun die schlechten. Spotify hat noch nie schwarze Zahlen geschrieben und auch dieses Jahr erwartet der Musikplattform-Betreiber keinen Gewinn. Das Positive daran ist, dass das Minus nicht so hoch ausfallen wird wie noch letztes Jahr. Betrug der Verlust 2017 noch 1,24 Milliarden Euro, will Spotify die Miesen dieses Jahr auf 230 bis 330 Millionen Euro beschränken.

Zäsur in Spotifys Firmengeschichte

Spotify will am 3. April an die Börse gehen. Allein dieser Schritt wird dem Streaming-Dienst laut dem Nachrichtenmagazin Spiegel zwischen 35 und 40 Millionen Euro kosten. Geld sparen wird das Unternehmen durch die Art des Börsengangs. Es strebt den ungewöhnlichen Weg der Direktplatzierung an. Dabei werden die Aktien ohne Preisbildungsverfahren direkt an der New Yorker Börse platziert, sie kommen also direkt in den Handel.

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