BMW will autonom fahren und eröffnet Forschungszentrum

Auch BMW will künftig autonom fahrende Autos bauen und hat dazu ein Kompetenzzentrum eingerichtet, das in Unterschleißheim bei München seine Arbeit aufnehmen wird. Doch bis Autos wirklich ohne Fahrer unterwegs sein können, wird es noch etwas dauern. Ob es dann noch heißt: Freude am Fahren oder eher Freude am Mitfahren?

Der Campus für autonomes Fahren der BMW Group ist ein Zentrum, das die Entwicklungseffizienz erhöhen soll, mit dem sich der Autohersteller dem Thema widmen will.

„Wir wollen auch beim sicheren autonomen Fahren eine Führungsposition einnehmen. Dieses Ziel verfolgen wir konsequent und schaffen systematisch die Rahmenbedingungen”, so Klaus Fröhlich, Entwicklungsvorstand bei BMW.

Vor 15 Monaten hat die BMW Group die Entscheidung getroffen, die Entwicklungskompetenzen für Fahrerassistenzsysteme und hoch- bzw. vollautomatisiertes Fahren an einem Standort zu bündeln. Der Campus hat 23.000 qm Bürofläche und Platz für 1.800 Mitarbeiter.

BMW hatte bereits 2017 rund 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt, darunter IT-Spezialisten und Softwareentwickler in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Data Analysis.

Der Campus verfügt über ein offenes Raumkonzept, was die Kreativität fördern und kurze Wege ermöglichen soll. So kann beispielsweise ein Softwareentwickler am neuen Campus seinen gerade erst geschriebenen Code sofort und mit wenigen Schritten im Fahrzeug testen.

BMW will übrigens agil arbeiten – und zwar flächendeckend für den ganzen Fachbereich: Von der Forschung bis zur Serienentwicklung erfolgt die gesamte Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und autonomem Fahren in diesen neuen Strukturen.

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