Neue Nutzungsbedingungen: WhatsApp bald ab 16 Jahren?

WhatsApp

Derzeit müssen WhatsApp-Nutzer noch mindestens 13 Jahre alt sein, um die Messaging-Anwendung zu nutzen. Das wird sich demnächst wohl ändern, da der Facebook-Konzern das Mindestalter deutlich erhöhen muss.

Wie der Blog WABetaInfo am 12. April auf dem Kurznachrichten-Dienst Twitter meldet, feilt WhatsApp derzeit wohl an neuen Nutzungsbedingungen. Demnach müssen Nutzer des Messaging-Dienstes künftig mindestens 16 Jahre alt sein, um auf der Plattform mit ihren Freunden zu kommunizieren. Die Änderung soll dem Blog zufolge ab dem 25. Mai dieses Jahres in Kraft treten. In welchen und wie vielen Ländern die neuen Nutzungsbedingungen eingeführt werden, das geht aus dem Post nicht hervor.

Sicher dürfte aber sein, dass die Länder der Europäischen Union davon betroffen sein werden. Denn der Grund für die Änderung ist die ab dem 25. Mai dieses Jahres greifende neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Dort heißt es unter anderem, dass die personenbezogenen Daten nur dann verarbeitet werden dürften, wenn die Nutzer mindestens 16 Jahre alt seien. Da WhatsApp Nutzerdaten sammelt, fällt der Dienst ebenfalls unter dieses Gesetz.

Das Okay der Eltern

Die neuen Nutzungsbedingungen bedeuten aber nicht, dass User unter 16 Jahren künftig grundsätzlich von WhatsApp ausgeschlossen sein werden. Laut der neuen EU-DSGVO können auch jüngere Nutzer die Messaging-App verwenden, vorausgesetzt alledings, dass sie sich zuvor die Einverständniserklärung von ihren Erziehungsberechtigten einholen. Denn die Mitgliedstaaten könnten “zu diesen Zwecken durch Rechtsvorschriften eine niedrigere Altersgrenze vorsehen”, heißt es im 8. Artikel des EU-DSGVO. Diese dürfe allerdings “nicht unter dem vollendeten dreizehnten Lebensjahr liegen”.

Tags :Quellen:DSGVO Twitter / WABetaInfo

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