Gesunde Luft: Dyson zeigt Pure Cool Luftreiniger für Deutschland

Dyson Pure Cool im Ersteindruck

Es gibt so manche Produkte, da will man nicht an Innovation denken. Ventilatoren sind so ein Beispiel. "Was will man da schon groß neu entwickeln?" werden sich Einige vielleicht fragen. Mit dem heute vorgestellten Pure Cool Luftreiniger will Dyson ein Statement gegen Luftverschutzung setzen. Das steckt dahinter.

Dyson Pure Cool im Ersteindruck

Bild 1 von 5

Dyson Pure Cool im Detail
(Bild: Dyson)

In Hamburg hat Dyson heute etwas Neues gezeigt – einen Luftreiniger (und Ventilator) namens Pure Cool. Genauer gesagt zwei Pure Cool, einer für den Tisch und einer als “Tower” für den Raum an sich. Sinn und Zweck des neuen Produktes formuliert das britische Unternehmen sehr treffend in seiner Pressemitteilung:

Wir tun immer mehr für unser eigenes Wohlbefinden. Was aber gerne vergessen wird: Die Luftqualität in Innenräumen, in denen wir uns bis 90 Prozent unseres Tages aufhalten. Dyson lanciert den neuen Dyson Pure Cool Luftreiniger, der das Problem der Luftverschmutzung in Räumen angeht und die Innenluft im gesamten Raum reinigt.”

Das kann Pure Cool

Der Dyson Pure Cool ist ein Luftreiniger und Ventilator in einem, der laut Angaben des Herstellers 99,95 Prozent der Partikel bis zu einer Größe von 0,1 Mikron filtert. Das Gerät bläst kühle und gleichzeitig gereinigte Luft aus. Wenn die Ventilatorfunktion nicht gewünscht ist, kann der Dyson Pure Cool durch den Diffuser Modus ausschließlich als Luftreiniger eingesetzt werden.

Ein LCD-Display zeigt an, welche Partikel und Gase der Pure Cool automatisch in Echtzeit erkannt hat. Ein spezieller Algorithmus verarbeitet die Informationen von drei eingebauten Sensoren und zeigt die Luftqualitätswerte, aktuelle Luftfeuchtig­keit und Temperatur an.

Spannend: Das Gerät soll 290 Liter gereinigte Luft pro Sekunde in jede Ecke des Raumes projizieren können.

Um im Winter einen kühlenden Effekt zu vermeiden, verfügt der Dyson Pure Cool Luftreiniger über eine neue Verteilungsfunktion. Ein Modus, der die Luft reinigt, aber keine kühle Luft ausbläst. Im Sommer kann der Luftreiniger zusätzlich als Ventilator genutzt werden.

Alles besser mit einer App

Dyson Link App

Saubere Luft auf Knopfdruck – das soll die Link App auch beim neuen Pure Cool bewirken. (Bild: Dyson)

Mit der Dyson Link App soll die Luftverschmutzung im Innen- und Außenbereich sowie die Temperatur und Luftfeuchtigkeit verfolgt werden können.

Der Luftreiniger kann somit auch von unterwegs gesteuert werden und zeigt an, wann der Filter gewechselt werden muss. Die App ist kostenlos für iOS und Android verfügbar.

Warum Pure Cool?

Natürlich braucht ein Produkt wie ein Ventilator ein paar Argumente – wer sollte sich sonst, gerade bei Premiumprodukten, hier ein neues Gerät zulegen? Diese Argumente hat Dyson in Hamburg gleich mitgeliefert und zwar in Form der Top 10 Verschmutzungsquellen im deutschen Haushalt:

  • Außenluftverschmutzung (Pollen, Feinstaub, Luftbelastung)
  • Kamine und Öfen
  • Pollen
  • Tierhaare und Kotbröckchen
  • Duftkerzen
  • Schaumstoff in Möbeln
  • Innenfarben
  • Lufterfrischer
  • Reinigungsmittel
  • Teppiche, Läufer und Bodenbeläge

 

Nice to know: Täglich essen wir rund 1 Liter Nahrung, bemühen uns 2 Liter Wasser zu trinken und atmen durchschnittlich 10.000 Liter Luft ein. Genau diese Luft kann mikroskopisch kleine, für das menschliche Auge nicht sichtbare Partikel enthalten. Verschmutzungsquellen wie städtische Luftbelastung, Feinstaub und Pollen können in das Haus gelangen und sich mit Schadstoffen aus Innenräumen wie Putzmitteln, Tierhaaren, Duftkerzen, Innenfarben und Kochdämpfen verbinden. Gerade in gut isolierten, energieeffizienten Häusern, wie sie eben besonders in Deutschland zu finden sind, kann das laut Dyson zu einem wachsenden Problem werden.

Verfügbarkeit

Der Dyson Pure Cool Desk ist ab 549,00 Euro und der Dyson Pure Cool Tower ab 599,00 Euro ab sofort erhältlich. 

Auch interessant – der neue Dyson V10 im Ersteindruck:

Tags :Bildquelle :Dyson
  1. Dieses Dyson Gerät finde ich ausnahmsweise nicht besonders optimal:
    Das Gerät reicht nur um Luft in Kleinsträumen z.B. bis 16 qm zu befeuchten, weil der Wasservorrat nur ca. 300 ml hat.
    Außerdem wird ein Ultraschallzerstäuber verwendet der zwingend nur destilliertes Wasser erfordert. Mit normalen Leitungswasser entsteht an der gesamten Raumeinrichtung weißer Kalk Niederschlag.
    Die Luftfilterung dürfte über Wegwertfilter erfolgen, was laufende Kosten für Verbrauchsmaterial (Filter) bedeutet.

    Übrige Dyson Entwicklungen finde ich gut, innovativ, aber auch teuer.
    Meistens bestehen die aus leistungsfähigen Frequenzmotor und schnelldrehenden Turbine, um die Herr Dyson immer neuer Funktionen entwickelt und baut

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising