Amazon im Milliardenrausch, Kosten für Prime steigen deutlich

(Bild: Shutterstock)

Amazon begeistert mit dem Bericht zum ersten Quartal dieses Jahres seine Anleger. Der Online-Versandhändler steigert sowohl seinen Umsatz als auch seinen operativen Gewinn. Bei US-Kunden dürfte der Konzern indes mit einer Ankündigung auf wenig Verständnis stoßen. Für die wird der Dienst Prime demnächst wesentlich teurer.

Amazon setzte laut dem aktuellen Finanzbericht im ersten Quartal dieses Jahres 51 Milliarden US-Dollar um. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um 43 Prozent. Der operative Gewinn des E-Commercers überquert das zweite Vierteljahr in Folge die Eine-Milliarde-Dollar-Marke. Im abgelaufenen Quartal betrug der Überschuss 1,6 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr (724 Millionen Dollar) hat er sich gar verdoppelt.

Als Wachstumsmotoren erwiesen sich wieder der Onlinehandel und der Cloud-Dienst Amazon Web Services, auf dessen Online-Speicherplätze zahlreiche Internet-Firmen zugreifen. Vor allem die letztere Geschäftssparte erwies sich für den Online-Versandhändler als lukrativ, hier stieg der Umsatz um 49 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar. Die Anleger zeigten sich angesichts dieser Entwicklung ganz offenbar erfreut, die Aktie des Konzerns stieg nach Börsenschluss auf ein neues Rekordhoch.

Amazon Prime wird teurer – auch in Deutschland?

Wenig begeistert dürften allerdings viele US-Kunden sein des Konzerns sein. Denn Amazon wird die Preise für den Dienst Prime in den USA demnächst deutlich erhöhen. Die Jahresgebühr soll laut Medienberichten für Neukunden bereits am 11. Mai um 20 Prozent von 99 auf 119 Dollar steigen. Das ist die erste Preiserhöhung in den USA seit 2014. Ob auch auf die Prime-Abonnenten außerhalb der Vereinigten Staaten höhere Kosten zukommen werden, steht noch nicht fest.

Bild: Shutterstock

Tags :Quellen:Amazon

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising