Volvo holt Google ins Auto

Bild: Volvo

Der Autohersteller Volvo will den sprachgesteuerten Google Assistant sowie weiterer Dienste wie Google Play Store und Google Maps in die nächste Generation des Volvo Bediensystems Sensus einbauen.

Volvo-Fahrer sollen bald auf Google-Apps und -Dienste im Auto zurück greifen können. Damit ist nicht etwa Android Auto gemeint. Volvo wird vielmehr die nächste Sensus Generation auf dem Betriebssystem Android aufbauen. Dabei handelt es sich um das Bedientestem der Fahrzeuge. So können Apps und Software-Updates installiert werden.

„Wir bringen Google Services ins Auto, beschleunigen damit die Innovationen im Bereich Konnektivität und treiben die Entwicklung von Applikationen und vernetzten Diensten voran“, sagte Henrik Green, Senior Vice President für Forschung und Entwicklung bei Volvo. „Schon bald werden Volvo Fahrer im Fahrzeug direkten Zugang zu unzähligen Apps haben, die das Leben leichter machen.“

Der Google Assistant bietet eine zentrale Sprachsteuerung; sie ermöglicht es dem Fahrer, Fahrzeugfunktionen wie die Klimaanlage zu bedienen und Apps zum Musikabspielen oder zum Nachrichtenversand zu nutzen. Diese Integration reduziert die Ablenkung des Fahrers, meint Volvo.

Durch Google Maps erhält die nächste Generation des Sensus Bediensystems Zugriff auf Echtzeit-Karten- und Verkehrsdaten, informiert den Fahrer über die aktuelle Verkehrslage und schlägt eigenständig Alternativrouten vor.

Seit 2017 arbeiten Volvo und Google zusammen. Vor einem Jahr wurde bekanntgegeben, dass die nächste Generation des Volvo Infotainment-Systems auf der Google Android-Plattform basieren wird. Das erste System auf Android-Basis soll in einigen Jahren eingeführt werden.

Volvo vereinbart strategische Verbindungen mit Dritten, um das Angebot an vernetzten Services für Volvo-Kunden zu verbreitern und damit die aktuelle Entwicklung in der Automobilindustrie voranzutreiben. Darüber hinaus entwickelt Volvo mit Hilfe des wachsenden Teams von Software-Ingenieuren innerhalb der Volvo Car Group weiterhin auch eigene Apps, Software und Konnektivitätsdienste.

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