3D-Druck nur mit Wasser und テ僕

3D-Druck gibt es mittlerweile schon in so vielen verschiedenen Varianten, dass man glaubt nun aber wirklich alles zu diesem Thema schon gelesen, gesehen und gehテカrt zu haben. Aber das ist neu: Drucken mit Wassertropfen, die von einem テ僕film umgeben sind.

Autoteile, Spielzeug, Waffen, ja sogar Knochen kann man heutzutage schon mit einem dafテシr gebauten 3D-Drucker herstellen, und das oft sogar schneller und preiswerter, vor allem wenn es um kleine Stテシckzahlen geht. Aber ein Forscherteam aus Oxford wollte etwas neues ausprobieren.

Das Team rund um Ed Yong von der University of Oxford hat sich daran erinnert, was Zellen von Lebewesen eigentlich sind. Das sind kleine Wassertテカpfchen, die von einer dテシnnen Lipidschicht umschlossen sind. Klar, in den Trテカpfchen schwimmt eine ganz besondere Suppe, aber darum geht es diesmal nicht. Es geht einfach nur um das Bauprinzip.

Wenn man zell-groテ歹 Wassertrテカpfchen herstellen und mit einer テ僕-Schicht umgeben kテカnnte, dann mテシssten sich diese Kテシgelchen wie lebende Zellen verhalten und aneinander haften, dachten sich die Forscher. Und aus dieser Idee wurde in mテシhevoller Arbeit dann ein 3D-Drucker, der Gewebe herstellt, dass die physikalischen Eigenschaften von Hirnmasse oder Fettgewebe hat.

Der Teamleiter Ed Young erklテ、rte wie das funktioniert:

Der Drucker unseres Teams hat zwei winzige Spritzdテシsen, aus denen Trテカpfchen mit einem Volumen von 65 Picolitern austreten. [Anm.d.テ.: Das Volumen es gewテカhnlichen Regentropfens ist eine Million mal grテカテ歹r.] Diese Dテシsen 窶枦rucken窶 die Trテカpfchen in eine Umgebung aus テ僕 mit einer Rate von einem Trテカpfchen pro Sekunde. Die Trテカpfchen werden dabei mit einer extrem groテ歹n Genauigkeit abgesetzt. Das Wassertrテカpfchen hテシllt sich in eine Lipid-Hテシlle ein, die aus dem umgebenden テ僕 genommen wird, und wenn es sich zu den andern bereits gedruckten Trテカpfchen gesellt, entsteht zwischen ihnen einen doppelwandige Lipid-Membran, wie bei echten Zellen.

Die so hergestellten Ergebnisse sind so weich und elastisch wie lebendes Gewebe und sie halten auch wochenlang. Konkrete Anwendungen gibt es fテシr diese Technologie noch keine, aber die Forscher glauben in Zukunft auf diese Weise kテカrper-freundliche Stoffe herstellen zu kテカnnen, in die z.B. Medikamente eingelagert sein kテカnnen, die dann nach und nach an die Umgebung abgegeben werden. Mテカglicherweise wird es damit auch mテカglich sein, beschテ、digtes Zellgewebe zu ersetzen. Und das ist sicher eine bessere Anwendung als Waffen zu drucken.

[National Geographics via Gizmodo.com]

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