eSport ist in Deutschland längst ein Massenphänomen

Die nervigsten Gegner in Videospielen (Videospieler) (Bild: Shutterstock)

Elektronischer Sport, kurz: eSport ist es bereits und wird es immer mehr: ein Massenphänomen in Deutschland. Belegt wurde diese Erkenntnis nun in einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC), die rund 1.000 Spielerinnen und Spieler im Alter zwischen 14 und 35 Jahren befragt hat.

Das Ergebnis der Studie: Inzwischen spielt jeder Dritte in der genannten Altersgruppe Onlinespiele wettbewerbsmäßig. Drei Prozent bezeichnen sich sogar als professionelle Spieler. Jeder Vierte (25 Prozent) verfolgen digitale Sportereignisse im Fernsehen oder auf Streaming-Portalen im Internet. Aber auch Wettbewerbsveranstaltungen vor Ort, etwa das eSport-Turnier ESL One Cologne in Köln, ziehen immer mehr Zuschauer an.

“Auch wenn uns natürlich bewusst war, dass kompetitive Computerspiele immer beliebter werden – wie weit eSport mittlerweile verbreitet ist, fanden wir doch erstaunlich”, sagt Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC in Deutschland, in einem Statement. Er hält es für möglich, dass eSport in naher Zukunft ähnlich anerkannt wird wie traditionelle Sportarten. “Zwar nehmen nur 16,2 Prozent eSport als richtigen Sport wahr”, so Ballhaus. “40,1 Prozent finden allerdings, dass digitaler Sport in die gleiche Kategorie gehört wie zum Beispiel Schach oder Motorsport”

eSport hat großes Vermarktungspotential

Mit der Popularität nehmen auch die Umsätze rund um den digitalen Sport in Deutschland immer mehr zu. Im vergangenen Jahr erzielten eSport-Veranstaltungen hierzulande einen Erlös von 32,8 Millionen Euro. Damit belegt Deutschland Platz vier der umsatzstärksten eSport-Länder der Welt hinter den USA (98 Mio. Euro), Südkorea (92 Mio. Euro) und China mit 51 Mio. Euro Umsatz. Tendenz: steigend. PwC blickte in die Zukunft und sagt für 2021 einen Gesamtumsatz von rund 91 Millionen Euro in Deutschland voraus.

Bild: PwC PriceWaterhouseCoopers

Bild: PwC PriceWaterhouseCoopers

Das Massenphänomen eSport zeigt sich auch bei Turnierveranstaltungen vor Ort. Bei einem der größten e-Sport-Tournieren der Welt, der ESL One Cologne, vom 7. bis 9. Juli dieses Jahres war die Kölner Lanxess-Arena ausverkauft. 15.000 Zuschauer schauten zu, als die weltweit besten Spieler des Taktik-Shooter-Spiels “Counter-Strike” gegeneinander antraten. Solche Zahlen erreicht außer Fußball kaum eine andere traditionelle Sportart in Deutschland.

Tags :Quellen:PricewaterhouseCooper
  1. First off, wie viele “Spieler und Spielerinnen” gibt es denn gesamtgesellschaftlich?

    “Solche Zahlen erreicht außer Fußball kaum eine andere traditionelle Sportart in Deutschland.”
    Würden solche Veranstaltungen wöchentlich, wie die Bundesliga stattfinden, denkt ihr, das wäre immer noch so hoch besucht? Und Fußball sorgt in Deutschland für wesentlich höhere Zuschauer zahlen. BTW ich habe mal gegoogelt… bei der Eishockey WM in der Lanxess Arena waren an drei Tagen über 55.000 Zuschauer. Kommt also aufs gleiche raus…
    Ich will nicht absprechen, dass eSport nicht ein an Interessenten gewinnendes Ding ist, aber die Vergleiche sind doch etwas hoch gestochen….

  2. Die sog. E-Sport-Spiele, die ich gespielt habe, waren alle extrem manipuliert. Und zwar dermaßen systematisch, dass der Betrug nur von den Unternehmen selbst ausgehen kann.

    Ich war der beste PvP-Spieler in WoW. Ich bin superintelligent. Ich war Rambo hoch 90 in Tausendwinter. Mit Cataclysm nahm der Betrug schon kontinuierlich zu. Begonnen hats eigentlich Ende WotLK, dass plötzlich Betrüger in den BGs rumliefen. In der Arena wurde schon immer beschissen. Aber obwohl mein Vergelter auch noch stark verkrüppelt wurde ab Cataclysm und eigentlich bereits Ende WotLK auf eine vollkommen idiotische Art und Weise von Greg Street geschwächt wurde, konnte ich in den BGs in Cataclysm immer noch regelmäßig meine 20:0-Statistiken einfahren als Solo-Spieler wohlgemerkt, obwohl man eigentlich immer mit Superidioten zusammenspielen musste oder Bots, die nur rumstanden. Ich hatte nie in einem Team gespielt, ich hatte immer nur eine drittklassige aber sehr gepflegte Ausrüstung. Was man als Einzelspieler erreichen konnte, hatte ich erreicht. Mit der Ausrüstung habe ich Leute in Duellen besiegt, die mit kompletter Arenaausrüstung durch die Gegend liefen. Mit der Ausrüstung hatte ich mehr Schaden gemacht als PvE-Idioten, die mit legendären Waffen durch die BGs liefen.

    Wurde ich dafür jemals belohnt? Nicht, dass ich wüsste, aber ab MoP wurde es kriminell. Jeder Spieler im gegnerischen Team in den BGs war ein Supercheaterbot, der unbesiegbar im Gruppenkampf ist. Alleine konnte man sie noch besiegen, aber in den BGs hatten die ihre Fähigkeiten auf die 1000stel Sekunde aufeinander abgestimmt. Die Spielmechanik wurde auch so angepasst, dass Leute wie ich quasi machtlos werden und nichts tun können, weil sie im Dauer-CC hängen oder diverse Klassen plötzlich sich ungefährdet aus dem Staub machen konnten oder so eine seltenstdämliche unfaire Klassenbalance vorlag, dass man einfach nichts tun konnte als Vergelter bzw. Bots in Not sich immer wieder erfolgreich zurückziehen konnten. Und selbst wenn das alles nicht gereicht hat, hat man einen eben mal die Internetverbindung abgeschossen. Das ist heute PvP in WoW. Dafür hat man Greg Street engagiert.

    Hearthstone, der nächste Betrugsknaller von Blizzard. Gehts hier um Können? Nicht mal peripher, es ist ein reines Glücksspiel, aber es wird einem intelligenten Menschen eigentlich relativ schnell klar, dass die Gegner zu viel Glück haben, als dass man dieses mit glück oder Zufall erklären könnte. Beispielsweise die Kartenreihenfolgen sind eindeutig manipuliert. Eine Kartenreihenfolge, die rein statistisch vielleicht einmal alle 1000 Spiele vorkommen kann, kommt fast zu 100% vor. Diese Bots von Blizzard können nicht nur die Kartenreihenfolge manipulieren, sondern sie können sich auch Karten aussuchen wie sie sie brauchen. Ratet mal warum man anstatt eines Chats nur Emotes eingebunden hatte. Man wollte vermeiden, dass man bei einem “Gespräch” merkt, dass der andere ein Bot ist. Auch hier verarscht Blizzard seine eigene zahlende Kundschaft nach Strich und Faden. Bereits bevor Hearthstone herauskam, wurden uns zukünftige “Profi-Spieler” präsentiert. Woher wusste Blizzard bereits vor der Veröffentlichung des Spieles, wer in Zukunft die besten Spieler sind?

    Und nun kommen wir mal zu LoL von Riot. Extremste Superverarschung aller Zeiten. Man spielt als Einzelspieler mit vier Bots zusammen, die die Aufgabe haben zu verlieren, gegen 5 Bots, die unbesiegbar sind und außerdem noch Cheatprogramme am laufen haben. Man behauptet aber das wäre PvP und man würde mit und gegen Menschen spielen. Der Chat ist K.I.-gesteuert. Deshalb kommen die einem auch immer vor wie im Suff gezeugte unter Drogen stehende Vierjährige. Die Bots im Gegnerteam können unter anderem das tun, was man als Einzelspieler im Übungsmodus tun kann. Zum Beispiel die Geschwindigkeit mit der ihre VAsallen erscheinen stark erhöhen, so dass obwohl sie bereits Türme verloren haben, nur durch ihre Vasallen die Türme des TEames, in dem ich spiele zerstören können. Sie können sich auch zusätzlich noch hin- und herteleportieren auf der Karte. Das ist alles K.I.-gesteuert. Das konnte ich eindeutig bei den Spielvideos im Anschluss nachweisen. Der gesamte Dschungel war mit Augen klar sichtbar. Aus dem Nichts ploppten auf einmal die Gegnerbots auf und zerschredderten die Loserbots in meinem Team in der Überzahl. Sie können auch ihren Schaden massiv erhöhen und den der anderen massiv senken. Auch hier wurde es erst so richtig schlimm als Greg Street zu LoL kam. Offenbar der Spezialist, wenn es darum geht, gute Spieler mit Superbots und Cheats absolut außer Gefecht zu setzen.

    E-Sport ist etwas für die Staatsanwaltschaft und eine reine Betrugsveranstaltung. Wer da für Geld spielen darf, wird willkürlich festgelegt und hat nicht das geringste mit irgendeiner Form von spielerischem Können zu tun. Die Geschäftsführer und deren Auftraggeber der Unternehmen gehören mindestens hinter Gitter, wenn nicht sogar sofort hingerichtet.

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