Huawei Y6 2018 – Was kann das Billig-Smartphone?

Huawei lockt mit einem neuen Smartphone für unschlagbare 150€. Doch was kann man für diesen Preis erwarten? Wir haben das Handy einem Test unterzogen.

Huawei Y6 2018

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Das Huawei Y6 2018 aus jedem Blickwinkel
Bild: (Übergizmo / Sarah Maurer)

PRO

CON

(Bild: Übergizmo)Großes 6-Zoll-Display im 18:9-Format (Bild: Übergizmo)Display nicht scharf genug 
(Bild: Übergizmo)Griffige Rückseite (Bild: Übergizmo)Tempo teilweise durch Verzögerungen beim App-Start ausgebremst 
(Bild: Übergizmo)Dual-SIM  (Bild: Übergizmo)Kamera fehlen Schärfe und kräftige Farbe 
(Bild: Übergizmo)Speicher erweiterbar   

Das Smartphone macht auf den ersten Blick rein äußerlich einen guten Eindruck. Als Neuauflage der Y-Serie richtet sich Huawei an eine jüngere Zielgruppe und bietet Features wie Snapchat-ähnliche Masken bei Selfies. Es ist bequem per Gesichtserkennung zu entsperren.

Eine bereits angebrachte Display-Schutzfolie und ein Ladegerät mit Micro-USB-Anschluss sind in der Lieferung enthalten.

Die technischen Details im Überblick

Betriebssystem: Android 8 Oreo mit EMUI 8.0
Display: 5.7″, 1440×720 Pixel, 16 Mio. Farben, IPS, kapazitiver Touchscreen
Prozessor: Qualcomm Quad-Core
Arbeitsspeicher: 2 GB
Interner Speicher: 16GB, microSD-Slot (dediziert, bis 256GB)
Akku: 3.000 mAh, fest verbaut
Frontkamera: 5.0MP, LED-Blitz
Hauptkamera: 13.0MP, Kontrast-AF, LED-Blitz, Videos @1080p/30fps

Preis: 144,90 Euro (UVP)

Design und Verarbeitung

Das 2,5D-Display und der Metallrahmen sind gut verarbeitet, das schlichte Gehäuse liegt gut in der Hand. Die Rückseite aus angerautem Kunststoff ist zwar griffig, wirkt allerdings vergleichsweise günstig. Die Tasten an den Seiten sind gut zu erreichen, auf Sensortasten verzichtet Huawei und setzt stattdessen auf ein großes Großes 6-Zoll-Display im 18:9-Format. Mit 155 g und 7,1 mm Dicke gehört das Gerät zu den leichten und schlanken Exemplaren.

Gute Griffigkeit und zeitloses Design – damit punktet das Huawei Y6 2018. (Bild: Übergizmo / Sarah Maurer)

Hardware

Das Smartphone läuft flüssig und ist mit dem Snapdragon 425 und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher alltagstauglich, stößt aber vor allem bei Spielen an seine Grenzen. Der interne Speicher ist 16 GByte groß und kann durch einen MicroSD-Steckplatz erweitert werden. Außerdem stehen noch zwei weitere Kartenslots für Dual-SIM-Betrieb zur Verfügung. Der Akku besitzt eine Kapazität von 3000 mAh und ist fest verbaut, kann also nicht ausgetauscht werden. Eine volle Aufladung reicht für einen normalen Arbeitstag aber aus.

Das Gerät bietet mit einer maximalen Lautstärke von 88db mehr Sound als vergleichbare Smartphones und reduziert Umgebungsgeräusche. Musikhören ist damit also gut möglich.

Display und Kamera

Das Display löst 1440 x 720 Pixel auf. Mit einer Pixeldichte von 268ppi ist der Bildschirm allerdings nicht mehr scharf genug: Apps, Websites und Schrift erscheinen etwas verwaschen, die Farbwiedergabe ist etwas blass.

Die Hauptkamera hat eine Auflösung von 13 Megapixel, sowie LED-Blitz und Kontrast-Autofokus. Für den Preis des Smartphones sind damit gute Bilder mit hohem Detailreichtum möglich. Unter schlechten Lichtbedingungen lässt die Bildqualität leider nach.  Die Frontkamera nimmt mit fünf Megapixeln auf und ist damit für Selfie-Fans nur mäßig geeignet. Dafür lässt sich das Gesicht durch den Beauty-Modus weichzeichnen.

Die Hauptkamera mit 13 Megapixel, sowie LED-Blitz und Kontrast-Autofokus. (Bild: Übergizmo / Sarah Maurer)

Fazit

Das Huawei Y6 ist in den Farben blau, schwarz und gold für rund 150€ erhältlich. Das Gerät punktet mit aktueller Android-Version und einer brauchbaren Hauptkamera, durch die geringe Displayauflösung und der mäßigen Systemperformance ist es allerdings nur für wenig anspruchsvolle Nutzer geeignet. Hier lohnt es sich, etwas mehr Geld auszugeben: Für etwa 100€ mehr ist beispielsweise das Huawei P smart erhältlich, das für einen noch immer günstigen Preis mehr überzeugt.

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  1. Ein Freund von mir benutzte Y9 für mehrere Monate, sagte, es ist ein gutes Telefon. Habe ein paar Probleme mit der Heizung. Er sagte auch, dass es manchmal langsam arbeitet (zu viele Apps arbeiten im Hintergrund).

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