IFA 2018: Smartphone-Konzept Neffos P1 mit Beamer

Neffos P1

TP-Link hat die Konzeptstudie Neffos P1 vorgestellt, die mit einem integrierten Laser-Projektor Bilder auf eine Fläche von bis zu fünf Metern in der Diagonalen projiziert. Scharfstellen ist nicht nötig.

TP-Link zeigt zur IFA 2018 eine Konzeptstudie seiner Smartphone-Marke Neffos. Das Projector Phone Neffos P1 arbeitet nicht nur als Telefon sondern auch als Mini-Beamer. Dazu wurde ein Laser-Projektor eingebaut, der HD-Inhalte mit einer Diagonalen von bis zu fünf Metern auf Wände wirft.

Um Inhalte direkt aus der Hardware heraus zu projizieren, verwendet das P1 ein mikro-elektro-mechanisches System (MEMS-Lasertechnologie). Auf einer flachen Wand oder einer Leinwand wird hierbei über einen dreifarbigen Lichtstrahl ein Bild erzeugt. Bei einem Abstand von 1,8 Metern zwischen Telefon und Projektionsfläche entspricht die Bilddiagonale der Größe eines 70 Zoll Fernsehers. Unter optimalen Rahmenbedingungen ist sogar eine Bildschirmdiagonale von 200 Zoll (ca. fünf Meter) möglich. Das muss es aber dunkel sein.

„Uns ist sehr wohl bewusst, dass es das Konzept eines ‚Projector Phones‘ in der Vergangenheit bereits gegeben hat“, so Markus Kohlstock von TP-Link Deutschland. „Wir glauben aber stark daran, dass der Markt jetzt bereit ist für das P1 sowie seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten im Beruflichen und Privaten.”

Auf der IFA will TP-Link sich das Kundenfeedback anhören und entscheiden, ob aus der Konzeptstudie ein Serienmodell wird.

Die Technik des P1 ist in der Lage, einen viel größeren Farbbereich darzustellen als die meisten anderen Geräte. Es unterstützt 150 Prozent des NTSC-Farbraums, während DLP- und LED-Projektoren zwischen 90 Prozent und 128 Prozent schaffen. Der Farbraum eines normalen LCD-Fernsehers deckt lediglich 60 Prozent ab.

Der im Neffos P1 eingebaute, kleine MEMS-Projektor verbraucht wenig Strom und kann mit einer einzigen Ladung des 4.000mAh-Akkus bis zu vier Stunden lang kontinuierlich ein Bild projizieren. Obwohl das P1 nur 10 mm dick und lediglich 203 Gramm auf die Waage bringt, erreicht das projizierte Bild eine Diagonale von bis zu fünf Meter.

Was ein Serienmodell kosten würde, sagte TP-Link nicht.

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