Der neue Ford Focus fährt teilautonom

Der neue Ford Focus

Ford baut sein Modell Focus zum fahrenden Rechenzentrum aus. Das Assistenzsystem Ford Co-Pilot 360 unterstützt seine Fahrer in Zukunft während der Fahrt. Zudem wird der Focus zum WLAN-Hotspot. Alle Infos von unserem Tag mit Ford gibt es hier.

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Ford GT Supersportwagen
(Bild: Ford)

Alter schützt vor Moderne nicht. 20 Jahre hat der Ford Focus schon auf dem Buckel, aber erst seit kurzem ist das neue Assistenzsystem Ford Co-Pilot 360 in den Fahrzeugen des Kölner Autobauers verfügbar.

Im Ford Focus der vierten Generation sind zahlreiche neue Assistenzsysteme unter dem Oberbegriff Ford Co-Pilot 360 vereint. „Viele dieser neuen Funktionen entsprechen bereits dem Level 2 für autonome Fahrzeuge, also der Teilautomation des Fahrens“, berichtet Hans-Jörg Klein, Geschäftsführer Marketing und Design bei Ford. Es gehe um Rundum-Schutz und -Komfort, der in dieser Fülle zum ersten Mal von Ford in Europa geboten werde.

Dabei stehen Sicherheit und Bequemlichkeit im Blickpunkt. Für verbesserte Sicherheit sorgt „Pre-Collision-Assist“, eine Art digitaler Notbremse, die Unfälle verhindern soll. Enthalten sind Distanzanzeige und Distanzwarner, die kontinuierlich den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug im Bordcomputer visualisieren.

Der neue Ford Focus

Was ist an diesem Ford Focus neu? Er zeigt es nicht, aber in seinem Inneren verbirgt der neue Focus teilautonomes Fahren. (Bild: Ford)

Das Auffahrwarnsystem (FA – Forward Alert) warnt visuell im Multifunktionsdisplay sowie akustisch. Der aktive Notbremsassistent spannt die Bremsen vor. Wenn keine Reaktion des Fahrers erfolgt, bremst das System automatisch mit voller Bremskraft. Ein Ausweich-Assistent soll verhindern, dass es überhaupt zu einer Kollision kommt.

Eher für Bequemlichkeit sorgt der Stop-Go-Assistent im Stau. Wenn ein Auto vor dem eigenen Fahrzeug bremst, stoppt das System selbständig und fährt wieder an, wenn sich der Vorgänger bewegt. Eine Funktion zum vollautomatischen Parken ist ebenfalls integriert und Verkehrsschilder werden im Blick behalten.

Mobiler WLAN-Hotspot

Das neue FordPass Connect-Modem verwandelt das Fahrzeug in einen mobilen WLAN-Hotspot. Bis zu zehn mobile Endgeräte können gleichzeitig angeschlossen werden. Die Beifahrer können so während der Fahrt Filme per Stream ansehen. Echtzeitdaten zur Verkehrssituation werden alle 30 Sekunden an das bordeigene SYNC3-Navigationssystem gesendet.  

Mit der FordPassApp können Services zur Fahrzeugortung, Ent-/Verriegeln sowie zur Tankfüllung, Kilometerstand und Ölstand abgerufen werden. Bei einem Unfall werden mit dem eCall-Notruf-System Daten zu Unfallzeitpunkt und Koordinaten an die Rettungskräfte übermittelt.

Tags :Bildquelle :Ford

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