bq Aquaris C im Test

Das neue Aquaris C vom spanischen Handy-Hersteller bq spart an den richtigen Stellen und liefert ein solides Smartphone zu einem unerwarteten Preis von 109 Euro. Wir haben das Gerät für euch eine Woche getestet und sind überrascht wie es den digitalen Alltag meistert.

bq Aquaris C

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Aquaris C
Bildschirm an

 PRO

 CON

 (Bild: Übergizmo)Akkulaufzeit & Ladegeschwindigkeit  (Bild: Übergizmo)Kamera
 (Bild: Übergizmo)Preis  (Bild: Übergizmo)Leistung
 (Bild: Übergizmo)Helles 5,5 Zoll Display  

Smartphone für unter 150 Euro? Um es klarzustellen – beim Aquaris C müssen vielleicht ein paar Kompromisse gemacht werden – mit einer langen Akkulaufzeit, einem schönen modernen Design und ausreichend Leistung bietet das Handy aber ein unglaubliches Preis-Leistungs-Verhältnis.

Design & Verarbeitung

Beim Unboxing sticht die hochwertige Verarbeitung sofort ins Auge und ist auch beim ersten Griff sofort spürbar. Auf der Matten Rückseite, die vom Spitzenprodukt Aquaris X2 geklaut ist, findet sich neben der Kamera ein Finderabdrucksensor. Auf der Front aktiviert das Display im 18:9 Format mit abgerundeten Ecken.

Die Bauweise des Aquaris C ist sehr solide. Keine Großen Spalte zwischen den Bestandteilen und beim Biegen und drehen – naja es gibt kein Biegen und drehen. Da knarzt und wackelt eigentlich nichts.

Der Kunststoffrahmen überzeugt mit seiner Glanzoptik nicht ganz da das Material etwas billig wirkt – dafür beherbergt er einen USB-C-Port und einen zweiten Sim-Karten Slot der auch als Speicher Erweiterung durch eine SD-Karte dient.

Aquaris C von Unten

Quelle: ubergizmo.com

Ausstattung & Akkulaufzeit

Ein Qualcomm Prozessor ist in den bq Geräten keine Neuheit, dennoch ist der Snapdragon 425 vom Premium-Hersteller vielleicht nicht die neueste Technik, aber gerne gesehen. Beim Rumspielen, Surfen und Bedienen von Standard-Apps läuft das Aquaris C flüssig.  Typisch Einsteigermodell ist ein Standard-Speicher von 2 und 16 GB verbaut.

Wirklich überraschend ist neben dem Fingerabdrucksensor eine gut funktionierende Gesichtserkennung. Dies gilt noch keineswegs als selbstverständlich, vor allem in diesem Preissektor.

Die Bildschirmauflösung schlägt mit einer Pixeldichte von 295 ppi gut unter den Durchschnitt, was aber im Alltagsgebrauch nicht wirklich störend ist. Die Maximalhelligkeit von 617 cd/m² kompensiert hier auch etwas und sorgt vor allem unter Sonnenlicht für eine gute Lesbarkeit.

Für uns ist noch ein großer Pluspunkt die Akkulaufzeit und Ladegeschwindigkeit. In unserem Test hielt das Aquaris C im Alltagsgebrauch zwei bis drei Tage und war innerhalb von zwei Stunden wieder vollgeladen.

Aquaris C Kamera und Fingerabdrucksensor

Quelle: ubergizmo.com

Kamera

Bei den bisher so schönen Ergebnissen fragt ihr euch vermutlich wo jetzt der Hund begraben liegt? Vorweg: Bei guten Lichtverhältnissen ist die 13-Megapixel-Kamera echt okay.

Leider nehmen aber die eh schon moderaten Farben im Schatten schnell an Intensität ab. Bei Dunkelheit liegt die Kamera des Aquaris C weit unter dem Durchschnitt. Ohne optischen Bildstabilisator verwackeln die Bilder auch schnell und fangen an zu Rauschen.

Die 5-Megapixel-Frontkamera verfügt leider auch nicht über einen Porträteffekt mit Hintergrundunschärfe. Dafür ist ein echter Frontblitz vorhanden.

Fazit

Ein super Gerät, wenn man bereit ist Abstriche bei der Kamera zu machen. Das Aquaris C bietet für wilde 109 Euro ein lobenswertes Smartphone. Mit einer langen Akkulaufzeit, einer simplen Bedienung und einem hochwertigen Design hat es uns in Sachen Preis-Leistung überzeugt. Wer also ein Einsteigergerät sucht oder einfach nicht zu viel von seinem Smartphone erwartet sollte mit dem Aquaris C seine Sorgen los sein.

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