Im Vergleich: 4 eScooter mit Straßenzulassung

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Der Startschuss für das eScooter in Deutschland ist gefallen. Durch die Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung (EKF-V) vom 15. Juni 2019 werden bald viele neue Roller auf den Markt kommen. Wir stellen euch vier eScooter vor, die bereits eine Zulassung haben oder bald eine bekommen.

Letzte Woche wurde entschieden, dass eScooter in Deutschland mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ab 14 Jahren auf deutschen Straßen und Fahrradwegen genutzt werden dürfen. Bereits vor der Zustimmung hatten es drei E-Roller mit einer Sondergenehmigung auf die Straßen geschafft. Nun trödeln die ersten Produkte hinterher und machen sich im deutschen Markt breit. Hier sind vier Kleinfahrzeuge, mit denen ihr rechnen beziehungsweise ihr euch schon vergnügen könnt.

„Made in Germany“ – Der Metz Moover

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Quelle: Metz

Bereits fast vier Monate vor der EKF-V erhält der Metz Moover eine Sondergenehmigung, die es erlaubt das der E-Roller auf deutschen Straßen und Fahrradwegen rumdüsen darf. Der Metz Moover hat diese Nase vorn – er ist nicht nur einer der ersten auf unseren Straßen, sondern ist auch der erste eScooter „Made in Germany“ überhaupt.

Mit einem Faltmechanismus lässt sich der Moover für den Transport im Kofferraum einfach zuklappen und fährt im ausgeklappten zustand mit den vom EKF-V vorgegebenen 20 km/h durch die Gegend. Samt Akku, Motor und Co. wiegt der Metz-Scooter hapige 16 kg. Über ein handpedal am Lenker beschleunigt der deutsche Flitzer mit 250 W Nenndauerleistung und 500 W Peakleistung. Eine gute Menge Power im Vergleich zur Konkurrenz.

Rund drei bis vier Stunden muss der Roller an eine herkömmliche Steckdose angeknüpft werden, dann fährt er bis zu 25 Kilometer bevor er wieder an den Strom muss. Mit Tachoanzeige, LED-Lichtern und Scheibenbremsen ist der Metz Moover für die Straße gewappnet und sicher.

Der Preis kann einen aber etwas ins Stolpern bringen. Momentan kostet der Moover satte 1.998 Euro.

Die günstige Alternative – Iconbit Kick Scooter Delta Pro

Mediamarkt und Saturn setzen auf eine günstigere Variante. Der Iconbit Kick Scooter Delta Pro hat mit der Verordnung letzter Woche seine Straßenzulassung bekommen und ist bereits bei den beiden Anbietern vorbestellbar.

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Quelle: Iconbit

Mit einem Blick auf die technischen Daten und die Bilder wirkt der Kick Scooter schon etwas günstiger. Auf Bremsscheiben wurde verzichtet – stattdessen findet sich eine vom herkömmlichen analogen Tretroller bekannte Trittbremse über dem Hinterrad die beim Bremsen aber den Akku zumindest etwas wieder lädt. Weitere Schutzmaßnahmen wie LED-Lichter wurden ebenso weggelassen. Das Design verhält sich eher schlicht und mit kleinen Kunststoff-Felgen ist der Iconbit nicht die richtige Wahl für eine Geländetour.

Dennoch hat das günstige Modell einiges zu bieten. 30 Kilometer Reichweite (5 Kilometer mehr als beim Moover) verspricht der Hersteller sowie eine maximale Leistung von 350 Watt. Der eScooter ist zudem auch faltbar und bringt eine digitale Tempo/Akku Anzeige mit. Auf der Schattenseite, der Roller braucht rund 8h Ladezeit um wieder volle Leistung herzubringen.

Für 399,90 Euro hat der Iconbit Kick Scooter Delta Pro vergleichsweise einiges im Gepäck. Wer seinen eScooter sofort haben möchte, ist woanders und leider zu einem höheren Preis vielleicht besser bedient. Zwar hat der Vorverkauf bereits begonnen, so wird der schlichte schwarze Scooter voraussichtlich erst im September ausgeliefert.

Bereits verfügbare Modelle wie den Iconbit Kick ScooterTT v2 gibt es schon ab rund 250 Euro.

Die Harley unter den eScootern – Der Scrooser

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Quelle: Scrooser

Wie für eine echte Harley müsst ihr ordentlich Scheine für den Fahrspaß hinlegen. Dafür bietet der Scrooser einiges was seine Konkurrenz nicht tut. Mit rund der doppelten Reichweite cruised ihr bis zu 55 Kilomenter mit dem Chopper-Scooter. Nach nur vier Stunden an der Steckdose kann der Scrooser sofort wieder auf die Straße.

Zusammenfaltbar ist dieser E-Roller zwar nicht, dafür punktet er aber mit fetten Reifen und Stil. Mit LED-Beleuchtung, Scheibenbremsen (vorne & hinten) sowie Rückspiegel hat das Kleinfahrzeug außerdem die volle Sicherheitsausstattung. Mit einem 250 Watt schiebt sich der Scrooser smooth über die Straße.

Minuspunkte gibt es auf das Gewicht von 44 Kilogramm.

„Straight outta Berlin“ hat der Scrooser schon seit einiger Zeit seine Straßenzulassung und verkauft sich momentan zu einem stolzen Preis von 2.900 Euro.

Designikone – Go!Mate Step

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Quelle: Go!Mate

Der Go!Mate Step steht gerade beim TÜV und wartet auf seine Straßenzulassung. Für alle die ein feineres und etwas exotischeres Produkt suchen, ist der Streetsurfer vielleicht die richtige Wahl. Über seine Materialien und sein Design zeichnet sich der Step aus. Durch das geleimte Holz Trittbrett und seine Luftbereifung federt dieser Scooter Unebenheiten in der Fahrbahn aus. Mit seinem orangenen Alu-Rahmen und des auffällig in Szene gesetzten Akku gewann der Go!Mate den anerkannten reddot Design Award 2018.

250 Watt, 13 Kilogramm und eine Reichweite von rund 30 Kilometern bringt das Modell mit. Mit digitalem Display, Scheibenbremsen, Lichter und einem Faltmechanismus ist der Step für die Zulassung vorbereitet.

Der Hersteller rechnet mit der Freigabe und somit einem Verkaufsstart Anfang Juli 2019. Der Go!Mate Step ist ohne Straßenzulassung momentan ab 1.599 Euro in schwarz, orange & blau erhältlich.

Nicht fündig geworden? Eine große Übersicht an eScooter bietet beispielsweise idealo 

 

Tags :Bildquelle :Scrooser

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