So schlägt sich die neue Huawei GT 2 im Test

Smartwatches hat Huawei schon seit geraumer Zeit im Angebot. Mit dem neuen Modell Huawei GT 2 will Huawei jetzt allerdings endgültig den Uhren-Markt aufrollen. Bestechen soll dabei vor allem die große Akkukapazität. Wie sich die neue Uhr schlägt  haben wir für euch getestet.

Huawei Watch GT2

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Schnell-Funktionen
Bild: Übergizmo

 PRO

 CON

 (Bild: Übergizmo)Großer Akku  (Bild: Übergizmo)Keine Apps
 (Bild: Übergizmo)Gutes Display    
 Viele Sportfunktionen(Bild: Übergizmo)  

 

Unboxing

Der erste Eindruck beim Öffnen des Kartons ist durchweg positiv: Alles, von der Verpackung bis hin zur Uhr selbst sieht wertig aus. Die Verarbeitung der GT2 spielt in einer Liga mit anderen Oberklasse-Modellen wie den Apple Watches und den Samsung Galaxy Watches. Als Testmodell diente uns das Modell mit einem Bildschirmdurchmesser von 46mm mit dem standardmäßig mitgeliefertem Gummi-Armband. Erhältlich ist die GT 2 auch in einer 42mm Variante ohne Rand. Diese ähnelt dann optisch der Samsung Galaxy Watch Active.

Die inneren Werte

Verbaut ist in der GT2 der hauseigene Chip Kirin A1. Der ist komplett darauf getrimmt wenig Strom zu verbrauchen. Das Kronjuwel der GT2 ist aber mit Sicherheit der Akku. Mit einer Kapazität von 420 Milliamperestunden soll der laut Hersteller zwei Wochen lang halten. Unsere Tests haben ergeben, dass die Uhr dafür sehr stromsparend eingestellt werden muss. Ist das GPS dauerhaft angeschaltet funktioniert das beispielsweise nicht. Trotzdem gibt es wohl keine andere Smartwatch auf dem Markt, die da mithalten kann. Als Software wird Lito OS verwandt. Die ist schlank und aufgeräumt. Allerdings kann sie nicht mit Android Apps erweitert werden.

Funktionen

Die Huawei GT2 ist ein Allrounder. GPS, Herzfrequenzmessung, Bewegungssensoren, Barometer und Kompass. All das können Nutzer einer GT2 nutzen. Und wozu ist das gut? Durch 15 verschiedene Trainingsmodis wird die GT2 zum perfekten Sportbegleiter. Besondere Feature: Auch unter Wasser kann die Smartwatch die Herzfrequenz messen. Die Uhr kann außerdem mit Musik bespielt werden, so dass Musikgenuss auch ohne Smartphone in der Hosentasche möglich ist.

Der Alltagstest

Ist die Huawei Smartwatch-App installiert geht die Verbindung mit dem Handy sehr einfach. Verbunden werden kann die Huawei GT2 sowohl mit iOS, als auch mit Android Geräten. Das Zusammenspiel zwischen Smartphone und Uhr funktioniert sehr ordentlich. Nachrichten von Kommunikationsdiensten wie WhatsApp werden direkt auf der Uhr angezeigt. Und auch andere Funktionen wissen zu gefallen. Beispielsweise die “Telefon suchen“ Funktion, durch die man das Smartphone klingeln lassen kann. Und ja, der Akku ist wirklich ein „Langstreckenläufer“. Dadurch, dass das hauseugeigene Betriebssystem installiert ist können keine Apps installiert werden. Dadurch kann beispielsweise nicht auf WhatsApp Nachrichten und Emails geantwortet werden.

Für wen lohnt’s sich? 

Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Smartwatch zuzulegen sollte die Huawei GT2 in Betracht ziehen. Und vor allem für eine Gruppe dürfte sie die richtige Wahl sein: Sportler. Huawei hat es geschafft eine Smartwatch herzustellen, die der optimale Assistent bei nahezu jeden Sport ist. Und trotzdem müssen keine Abstriche im alltäglichen Gebrauch gemacht werden. Danach sieht sie dann aber auch etwas aus. Wer großen wert darauf legt auch Apps zu nutzen, sollte wohl eher ein anderes Modell wählen.

Preise und Verfügbarkeit

Mitte Oktober kommt die Huawei GT2 in den Handel und kostet dann 199 bis 249 Euro in der 42-mm-Variante sowie 229 bis 279 in der 46-mm-Variante.

 

Quelle Titelbild: ubergizmo.de

Bildquelle :Ubergizmo

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