eSports zunehmend von Hackern betroffen

eSports

Hacker haben es auf die Gaming-Branche abgesehen - genauer auf den eSports. Das sagt zumindest ein neuer Bericht des japanischen Security-Anbieters Trend Micro.

Laut Bericht von Trend Micro stünde die Gaming-Community seit 2010 zunehmend im Visier von Cyberkriminellen. Zunehmend beobachtet der Security-Anbieter aber Datendiebstahl, Ransomware, Hardware-Hacks & DDoS-Angriffe auf die gesamte Branche. Darunter finden sich nicht nur Game-Hersteller, sondern auch Sponsoren, Zuschauer und die eSportler selbst.

Vielfältige Angriffsszenarien warten auf die Gaming-Welt

Basierend auf seiner Untersuchung prognostiziert Trend Micro, dass Kriminelle ihre Anstrengungen intensivieren werden, Geld mit Cyberangriffen zu verdienen. Zu den möglichen Geschäftsmodellen zählen Ransomware-Attacken gegen Sponsoren und Spieler, DDoS-for-hire-Dienste, Diebstahl von personenbezogenen Daten, Dienste zur illegalen Steigerung von Spiel-Scores und der Verkauf von gestohlenen Gaming-Accounts. Schwache Passwort- und Authentifizierungssicherheit, die bereits jetzt häufig die unerlaubte Übernahme von Accounts ermöglicht, wird solche Angriffe auch in Zukunft vereinfachen.

Solche Angriffe auf Gaming-Unternehmen und Sponsoren können schwerwiegende Folgen haben – bis hin zu Reputationsschäden und Umsatzverlusten. Die Server, die von Unternehmen zum Hosten von wertvollen Gaming-Assets verwendet werden, sind eines der Hauptziele von Hackerangriffen.

Wenn es eine Sache gibt, die wir über kriminelle Akteure wissen, dann ist es die Tatsache, dass sie dem Geld folgen. Trend Micro hat bereits finanziell motivierte Gruppen beobachtet, die Sicherheitslücken ausnutzen, um aus der Gaming-Branche finanziellen Profit zu schlagen – bei eSports erwarten wir dasselbe“, sagt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro.

Tags :Bildquelle :Trend Micro

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising