Wie der IBM Sequoia Supercomputer Flugzeugtriebwerke verstummen lassen soll

Heutige Düsentriebwerke machen es möglich, einen Menschen in sechs Stunden über einen ganzen Kontinent hinweg zu transportieren – sind aber auch unheimlich laut, sehr zum Unmut vor allem der Bevölkerung. Da Testläufe für leisere Prototypen schnell sechsstellige Kosten verursachen, sollen nun mithilfe des Supercomputers des Livermore National Labratory in Kalifornien kommerzielle Fluglinien flüsterleise werden.

Radfahren gegen Parkinson

Ein Radfahr-Simulator, mit dem man auf einem Heimtrainer virtuell an der Tour de France teilnehmen kann, soll bei der Behandlung von Patienten helfen, die am Parkinson-Syndrom erkrankt sind.

Video-Format H.265: Kleingekaute Häppchen fürs Netzwerk

Video-Streaming ist die Zukunft. Klar, das gibt’s jetzt schon, aber dem Streamen gehört nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft. Aber je größer die Auflösungen und frame-per-second-Raten werden, umso schwieriger wird es, diese stetig wachsenden Datenmengen durchs Netzwerk zu quetschen, so dass sie rechtzeitig am Bildschirm des Users ankommen. Da hört man gerne, dass am 26. 1. der neue H.265-Standard von der ITU (Internationale Fernmeldeunion) genehmigt worden ist.

Atommüll soll durch Neutronenbeschuss ungefährlicher werden

Die Energiegewinnung durch Kernspaltung hat neben einigen Vorteilen (kein, bzw. vernachlässigbarer CO2-Ausstoß, witterungsunabhängig) auch zwei gravierende Nachteile: Der Reaktor selbst ist eine Gefahrenquelle (siehe Fukushima und Tschernobyl) und der Abfall, der dabei entsteht, muss mehr als 100.000 Jahre lang sicher in einem Endlager verwahrt werden. Ein neues Verfahren mit dem Namen „Partitioning & Transmutation“ soll eine Teillösung des zweiten Problems bringen. Der damit behandelte Atommüll wäre schon nach rund 1000 Jahren wieder harmlos.

Auge-Symbolbild-shutterstock

Mit elektronischen Augen wieder dreidimensional sehen können

Unsere Tiefenwahrnehmung funktioniert bekanntlich nur mit zwei gesunden Augen. Dennoch leiden etwa 285 Millionen Menschen weltweit an irgendeiner Form von visueller Beeinträchtigung in wenigstens einem Auge. Der Verlust der Sehkraft in einem Auge bedeutet auch den Verlust der Fähigkeit, kurze Entfernungen einschätzen und dreidimensional sehen zu können. Deswegen hat ein Team von Wissenschaftlern jetzt eine geniale Lösung vorgestellt, wie man das beidäugige Sehen wiederherstellen kann.

Teure Rohstoffe verseuchen den Rhein

Wer im Chemieunterricht bereits das Periodensystem durchgemacht hat, kennt eine Gruppe von chemischen Elemente, allesamt Metalle, die ihren Namen daher haben, dass sie in der Natur selten vorkommen: Die „Seltenen Erden“. Diese Stoffe sind in der High-Tech-Industrie wegen ihrer besonderen Eigenschaften hoch begehrt. Nun haben deutsche Forscher festgestellt, dass der Rhein voll damit ist, leider sehr zum Nachteil für die darin lebenden Tiere und Pflanzen.

Kenia: Tierschutz per SMS

Kenias Tierwelt bietet einige wunderschöne, aber auch sehr seltene Exemplare. Besonders die Seltensten sind Objekt vieler Wilderer. Kenia hat nun einen auf der guten alten SMS basierenden Plan entwickelt, mit dem man die illegale Jagd zumindest eindämmen könnte.

Noch mehr erdähnliche Planeten

Vor rund 20 Jahren waren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems noch reine Spekulation und nur in Science-Fiction-Geschichten zu finden. 1992 wurden die ersten drei Planten, die einen anderen Stern als die Sonne umkreisen, offiziell bestätigt, etwas später wurde auch rückwirkend eine Entdeckung aus dem Jahr 1989 anerkannt. Heute, Anfang 2013, liegen bestätige Meldungen von knapp 900 extrasolare Planeten vor, darunter auch einige erdähnliche, und deren Zahl könnte weit höher sein als bisher angenommen.

Zu groß fürs Universum?

Der Begriff „astronomisch groß“ wird gern verwendet, wenn man ausdrücken will, dass etwas so unvorstellbar groß ist, dass es mit Dingen des täglichen Lebens gar nicht mehr verglichen werden kann. Nun haben britische Forscher auf unserem nächtlichen Sternenhimmel aber ein Objekt entdeckt, dass so riesengroß ist, dass es sogar fundamentale Lehrmeinungen der Astronomie über den Haufen wirft.

Chinas Glasfaser-Offensive

„Fiber to the home“, also das Glasfaserkabel, das bis in die Wohnung reicht und Downloadraten von 1 Gbit pro Sekunde und mehr ermöglicht, wird für so gut wie alle US-Bürger noch jahrzehntelang ein unerreichbarer Wunschtraum bleiben. Europa ist da zwar schon ein paar Schritte weiter, vor allem in den skandinavischen Ländern und in Italien, aber nun will China für diese Technologie eine weltweite Vorreiterrolle einnehmen.

Video vom Mond: Raumsonde liefert Bewegtbilder von der nördlichen Hemispähre

Beeindruckende Bilder vom Mond: Kurz vor seiner geplanten Zerstörung lieferte die Raumsonde Ebb aus dem “GRAIL”-Programm der Nasa Videomaterial von der Oberfläche des Erdtrabanten. Die Kurzfilme bestehen aus über 2.000 Einzelbildern, aufgenommen von der Front- und Rückkamera der Sonde. Drei Tage später kollidierte Ebb in einen Krater am Nordpol des Mondes.

Mit Graphen besser Tennis spielen

Graphen ist ein echtes Wundermaterial. Es ist der stärkste uns bekannte Werkstoff, wird uns biegsame Batterien ermöglichen und kann sogar Salzwasser trinkbar machen. Was also wird wohl die nächste Anwendung des Über-Materials sein? Na ist doch klar: Ein Tennisschläger.

Nectar Brennstoffzellen-Ladegerät: Akkus sind immer noch billiger

Eines Tages werden Brennstoffzellen ihren Siegeszug feiern, aber wann das ist, lässt sich nicht absehen. Die Firma Lilliputian Systems hat sich mit Brookstone zusammengetan, um einen Akkulader namens Nectar zu entwickeln, der ein Smartphone 10 bis 14 Mal aufladen kann. Das geschieht mit einer einzelnen Patrone – aber leider ist das System sündhaft teuer.

„Lineare Drehtüren“ für mehr Sicherheit

Türen sind ein seit Jahrtausenden äußerst bewährtes Stück Technik, aber Türen haben das Problem, dass sie unerwünschte Leute, schlechtes Wetter und die Katzen des Nachbarn nur dann draußen halten, wenn sie verschlossen sind. Die amerikanische Firma Barbecan hat nun ein etwas ungewöhnliches aber sehr kluges System aus zwei elektronisch gesteuerten sich gegeneinander verschiebenden und sich drehenden Türen entwickelt das sie „Linear Revolving Door“ (LRD) nennt.

Private Security-Drohnen

Es war ja unvermeidlich. Die Nutzung von Drohnen durch das Militär nimmt immer mehr zu, und nun sieht es so aus, als würden die fliegenden Kamera-Spione auch von privaten Unternehmen eingesetzt werden, denn die japanische Sicherheitsfirma Secom will nun mit ihrem neuen privaten Security-Quadrocopter genau das erreichen.

Weihnachs-Klone

Ist Klonen der Schlüssel zum perfekten Weihnachtsbaum?

Wenn man ans Klonen denkt, wird man wahrscheinlich an das Klon-Schaf Dolly denken, oder vielleicht an irgendeine Art von Science-Fiction-Klon-Armee. Allerdings denken ein paar deutsche Wissenschaftler da eher an Weihnachtsbäume, denn sie hoffen, dass man durchs Klonen von Weihnachtsbäumen zum perfekten Baum kommt.